Die Stadt kann die Fördermittel des Bundes gut gebrauchen. Dass jetzt auf 1,6 Millionen Euro aus dem Topf verzichtet werden sollte, sorgte für Verwunderung.

Die Stadt kann die Fördermittel des Bundes gut gebrauchen. Dass jetzt auf 1,6 Millionen Euro aus dem Topf verzichtet werden sollte, sorgte für Verwunderung.

Foto: Lothar Scheschonka

Bremerhaven

Bremerhaven verzichtet auf Geld vom Bund

15. Oktober 2020 // 09:00

Mit den Städtebaufördermittel des Bundes ist in Bremerhaven viel bewegt worden. Um so verwunderlicher ist es, dass man nun auf diesen Zuschuss verzichtet.

Zu kompliziert

Die Seestadt will sich in diesem Jahr 1,607 Millionen Euro durch die Lappen gehen lassen. So steht es in einer Vorlage, die vergangenen Dienstag im Senat abgesegnet werden sollte. Denn die Bundesmittel müssen über das Land abgerufen werden. Weil das Programm verändert worden ist, sei es zu aufwendig geworden, die Mittel zu beantragen, begründet der Magistrat die Entscheidung des Stadtplanungsamts, für das inzwischen Kämmerer Torsten Neuhoff (CDU) verantwortlich ist. Das sorgte offenbar für Ärger innerhalb der Koalition aus SPD, CDU und FDP. Die Senatsvorlage wurde auf Wunsch von Bremerhaven dann noch einmal ausgesetzt. Man wolle prüfen, ob man doch noch Projekte aus der Seestadt nachmeldet, hieß es.

Was die SPD zu dem Verzicht auf die Bundesmittel sagt, lest Ihr am Donnerstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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