Nichts geht zurzeit am Luneort. Adwen darf seinen Prototypen derzeit noch nicht auf dem Flughafengelände hochziehen.

Nichts geht zurzeit am Luneort. Adwen darf seinen Prototypen derzeit noch nicht auf dem Flughafengelände hochziehen.

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Bremerhaven

Bremerhaven zittert: Kommt der Adwen-Prototyp jetzt auf die Kanaren?

Von Klaus Mündelein
3. April 2016 // 13:13

Es soll die größte Windkraftanlage der Welt werden. Ein Prototyp, der Bremerhavens Anlagen-Hersteller Adwen nach vorn bringen soll. Aber der Bau der Acht-Megawatt-Anlage droht zu scheitern, weil der Aero-Club mit einer Klage für Stillstand auf dem Flugplatz sorgt. Wenn Adwen die Testanlage hier nicht bauen kann, wird man auf die Kanarischen Inseln ausweichen. Und Bremerhaven verpasst erneut eine Entwicklung.

Adwen-Sprecherin: Neue Anlage muss 2017 zertifiziert werden

Die neue Acht-Megawatt-Anlage muss so schnell wie möglich an den Start, sagt Adwen-Sprecherin Lisa-Marie von Raepke. Nur dann sei es möglich, sie nach den Tests wie geplant 2017 zertifizieren zu lassen. Mitte des Jahres sollte die Testanlage auf dem Flugplatzgelände gebaut werden. Dazu seien aber noch viele Vorarbeiten notwendig. „Deshalb ist es für uns dringend notwendig, dass sich die Situation mit dem Aero-Club klärt“, sagt von Raepke.

Kanaren sind für Adwen der Plan B

In der Stadt gibt es keine Standort-Alternative. Keine Fläche ist so geeignet für die Testanlage wie das Flugplatzgelände. Denn hier lenkt kein anderes Bauwerk den Wind ab. Diese Verhältnisse sind notwendig, um die Leistungsfähigkeit der Pilotanlage extrem genau zu überprüfen. Weil bei Adwen die Zeit drängt, hat man dennoch einen Plan B ins Auge gefasst. Als Alternative zum Bau der Testanlage benennt von Raepke die kanarischen Inseln.

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