Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Helfer der Bremerhavener Tafel. Ihnen wirft Veruntreuung von Lebensmitteln für Bedürftige vorgeworfen. Die Tafel weist die Vorwürfe zurück.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Helfer der Bremerhavener Tafel. Ihnen wirft Veruntreuung von Lebensmitteln für Bedürftige vorgeworfen. Die Tafel weist die Vorwürfe zurück.

Foto: Scheschonka

Bremerhaven

Bremerhavener Tafel wehrt sich gegen Unterschlagungs-Vorwurf

Von Klaus Mündelein
7. Juni 2018 // 12:35

Der Verdacht der Staatsanwalt ist schwerwiegend: Sie ermittelt gegen Helfer der Bremerhavener Tafel, die Lebensmittel für Bedürftige unterschlagen haben sollen. Der Leiter der Tafel spricht von Verleumdung. 

Die Ermittlungen dauern an

Die Staatsanwaltschaft sagt nichts zu den Einzelheiten, die Ermittlungen dauerten noch an. Sie bestätigt aber, dass inzwischen 15 Zeugen vernommen worden sind.

Hochwertige Waren aussortiert?

Der Spiegel berichtete über das Thema mit anonymen Hinweisgebern. Es sollen hochwertige Waren wie Fisch von Mitarbeitern vorab aussortiert worden sein. Verärgert seien etliche Mitarbeiter, dass trotz der Hinweise nichts passiert sei. Im Gegenteil. Wer sich beschwert habe, sei untendurch.

Anzeige als Racheakt?

Manfred Jabs, Leiter der Bremerhavener Tafel, weist die Vorwürfe der Veruntreuung zurück und spricht von Verleumdung. Die Anzeige sei der Racheakt einer Mitarbeiterin, die entlassen worden sei. Der Verbleib von angeblich unterschlagenen Jakobsmuscheln sei klar belegbar: Sie landeten beim wohltätigen Essen für Bedürftige.

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