Urbex-Foto-Künstlerin Janka Bahlmann hat sich das Fotografieren autodidaktisch beigebracht.

Urbex-Foto-Künstlerin Janka Bahlmann hat sich das Fotografieren autodidaktisch beigebracht.

Foto: Lammers

Bremerhaven

Bremerhavenerin fotografiert „Lost Places“

2. Januar 2021 // 18:20

Die Orte, an die es Janka Bahlmann zieht, sind zwar still und von Menschen verlassen. Dennoch erzählen sie Geschichten.

Janka Bahlmann konserviert die Stimmung, die Seele dieser „Lost Places“ – dieser vergessenen Orte – in ihren Bildern. Dazu gehört zum Beispiel ein verlassenes Piano in einem heruntergekommenen Theatersaal. Abgeplatzter Putz an Säulen und Wänden. Jahrzehnte ist es her, dass hier Opern gesungen, Shakespeares „Macbeath“ inszeniert oder Samuel Becketts „Warten auf Godot“ gespielt wurde. Und dennoch bietet dieser Lost Place jede Menge Raum für Fantasie.

Geheimhaltung ist Ehrensache

Wo dieser Ort ist, will Janka Bahlmann nicht verraten. Denn die Geheimhaltung nach Außen ist Teil des Kodexes, dem die Mitglieder der Urbex-Community anhängen. Urbex ist eine Wortschöpfung, eine Allianz aus den Begriffen Urban und Exploration. Gemeint ist das Erkunden und fotografische Dokumentieren urbaner Räume, wie Schloss- und Burgruinen, verlassener Sanatorien, Krankenhäuser, Industrieruinen, Katakomben, Bunker, Ballsäle und Theater. „Es geht darum, durch zum Teil aufwendige Recherche selber neue verlassene Gebäude zu erschließen“, sagt die 29-Jährige.

Warum ein altes Tuberkulose-Sanatorium ihr Lieblings-Lost-Place ist, und warum es sie fürs Fotografieren manchmal sogar bis nach Italien verschlägt, lest Ihr im kostenlosen Artikel auf NORD|ERLESEN.

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