Drehbrücke im Bremerhavener Überseehafen

Drehbrücke im Bremerhavener Überseehafen

Bremerhaven

Bremerhavens Nordschleusenbrücke ist Geschichte

9. April 2021 // 19:41

Nach 90 Jahren Dienst tritt die Bremerhavener Nordschleusenbrücke am Samstag ihre letzte Reise an - zum Schrottplatz. Ein letzter Rückblick.

Einziger Bahnzugang zur Columbusinsel

Für Güter- und Personenzüge war sie der einzige Zugang zur Columbusinsel: die Nordschleusenbrücke im Bremerhavener Überseehafen. Seit ihrem Zusammenbruch an Ostern ist sie nur noch Schrott. Am Samstag ab 7 Uhr wird das Stahlgerüst zur ABC-Insel gebracht.

Dauereinsatz hinterließ Spuren

Die große Drehbrücke war die größte Eisenbahndrehbrücke Deutschlands. Mehr als 90 Jahre diente sie Fußgängern, Autofahrern und Zügen rund um die Uhr als Verbindung zur Columbusinsel. Der Dauereinsatz hinterließ Spuren: Das Material nutzte sich ab. Die Brücke musste in immer kürzeren Abständen gewartet werden.

Warum die Brücke überhaupt notwendig wurde, wer den Auftrag bekam und wie lange es dauerte, sie in Bremerhaven zu bauen, das lest Ihr auf NORD|ERLESEN.

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