Vorbereitungsmaßnahmen: Das Museumsschiff "Seefalke" ist im Neuen Hafen erneut verlegt worden, um Platz zu schaffen für die Abschlepp-Aktion mit der "Seuten Deern".

Das Museumsschiff "Seefalke" ist im Neuen Hafen erneut verlegt worden, um Platz zu schaffen für die Abschlepp-Aktion mit der "Seuten Deern".

Foto: Hartmann

Bremerhaven

Bremerhavens SPD-Chef fordert Rettungskonzept für Museumsflotte

Von Klaus Mündelein
16. Oktober 2019 // 10:00

Bremerhavens SPD-Chef Martin Günthner fordert ein Rettungskonzept für die restliche Museumsflotte des Deutschen Schifffahrtsmuseums (DSM). „Das Spiel Schiffe versenken muss aufhören“, sagte der ehemalige Hafensenator.

Weitere Totalverluste bei Museumsflotte verhindern

Nicht nur die gesunkene „Seute Deern“ ist in einem schlechten Zustand. Auch die anderen Schiffe im Museumshafen sind marode. „Jetzt müssen Nägel mit Köpfen gemacht werden, ein ähnliches Dahingammeln mit Totalverlust, wie es bei der ,Seuten Deern‘ zu beobachten ist, darf nicht erneut passieren.“

Entscheidung erwartet

Am 23. Oktober erwartet er vom DSM-Stiftungsrat nicht nur eine Entscheidung über den Umgang mit der maroden Bark, sondern zusätzlich Sicherungsmaßnahmen für die Museumsflotte. Dazu seien auch Mittel des Bundes einzuwerben.

"Seefalke" wird abermals verlegt

Unterdessen laufen die Vorbereitungen zur Verholung der „Seuten Deern“ ins Dock 4 im Kaiserhafen. Das Museumsschiff „Seefalke“, das wegen der Bergung der „Seuten Deern“ vor Wochen in den Neuen Hafen ausweichen musste, hat erneut einen anderen Liegeplatz nahe der Schleusenstraße gefunden. Sie lag bislang in Höhe des Restaurants „Pier 6“.  

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