CAP-Supermarkt der EWW/Lebenshilfe wird sechs Wochen früher schließen als geplant.

CAP-Supermarkt der Elbe-Weser-Werkstätten wird sechs Wochen früher schließen als geplant.

Foto: Hartmann

Bremerhaven

"CAP"-Markt in Bremerhaven schließt schon früher

Von Maike Wessolowski
16. Juli 2019 // 14:00

Statt am 30. September gehen im integrativen „CAP“-Markt in der Deichstraße in Bremerhaven-Mitte schon am 15. August die Lichter aus. Das hat Marktleiter Thomas Hünken auf Nachfrage bestätigt.

Kunden bleiben weg

Seine Begründung: „Seit bekannt geworden ist, dass wir schließen müssen, fehlen jeden Tag 150 bis 200 Kunden.“ Deshalb habe man entschieden, früher zu schließen. So könnten die Mitarbeiter Urlaube und Überstunden geregelt nehmen.

Erster Integrationsbetrieb

Die Elbe-Weser-Werkstätten haben den Markt vor sechs Jahren als stadtweit ersten Integrationsbetrieb aufgebaut und betrieben. Er ist besonders auf den Einkaufskomfort für ältere und behinderte Menschen konzipiert. Doch der Wettbewerbsdruck sei zu hoch geworden und deshalb habe die EWW entscheiden, den Markt zu schließen.

Mitarbeiter ohne Job

Das bedeutet, dass die Mitarbeiter ihre Anstellung verlieren. Der „CAP“ beschäftigt 17 Männer und Frauen, darunter acht Menschen mit einer Schwerbehinderung. Doch nur zwei Mitarbeiter haben laut Hünken bislang eine neue Stelle gefunden. Er betont: „Alle Mitarbeiter können problemlos in anderen Märkten auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeiten.“

Immer informiert via Messenger
Welches Wort ist für euch das Unwort des Jahres?
602 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger