Susanne van Veelendaal hält ein Bild von ihrer Mutter Renate Seedorf in der Hand, die sich mit Corona infiziert hatte und daran gestorben ist.

Susanne van Veelendaal hält ein Bild von ihrer Mutter Renate Seedorf in der Hand, die sich mit Corona infiziert hatte und daran gestorben ist.

Foto: Rabbel

Bremerhaven

Corona: Aus dem Leben gerissen

18. April 2021 // 13:05

Fast 80.000 Menschen haben bundesweit eine Infektion mit Corona nicht überlebt. Viele Angehörige leiden darunter, dass sie keinen richtigen Abschied nehmen konnten.

Heftiger Krankheitsverlauf

Morgens hatte Renate Seedorf noch ihren geliebten Griesbrei gegessen und mit der Krankenschwester geplaudert, abends lag sie ohne Bewusstsein auf der Intensivstation und musste künstlich beatmet werden. Vier Tage später war die 88-Jährige tot. Am Sonntag wird Bundespräsident Walter Steinmeier die Pandemieopfer während einer zentralen Trauerfeier in Berlin würdigen.

Im Krankenhaus infiziert

Weil sich ein Zeh am linken Fuß entzündet hatte und nicht heilen wollte, musste die Seniorin ins Krankenhaus. Bei der Einlieferung am 9. Februar war der Corona-Test negativ, nach der Operation am 12. Februar auch, aber einen Tag vor der Entlassung (23. Februar) fiel der Test im Krankenhaus positiv aus.

Tochter erzählt Geschichte

Susanne van Veenendaal, die Tochter von Renate Seedorf, erzählt die Geschichte der 88-Jährigen, die durch Corona abrupt endete. Mehr lesen Sie auf NORD|ERLESEN.

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