Auch wer hier langbummelt, ist im Karstadt-Haus unterwegs. 18 Einzelhändler sind Untermieter des Kaufhauses. Wer auf den Boden schaut, erkennt die Grenzen am roten Klinkerpflaster.

Auch wer hier langbummelt, ist im Karstadt-Haus unterwegs. 18 Einzelhändler sind Untermieter des Kaufhauses. Wer auf den Boden schaut, erkennt die Grenzen am roten Klinkerpflaster.

Foto: Hartmann

Bremerhaven

Corona-Krise war nur der Brandbeschleuniger

24. Juni 2020 // 21:30

In Chemnitz soll sich am Freitag eine Menschenkette durch die Innenstadt ziehen und in Flensburg tragen Kunden bereits T-Shirts, auf denen die Forderung steht: Karstadt muss bleiben. Von solchen Aktionen ist in Bremerhavens Fußgängerzone nicht die Rede.

Eigentümer zum Gespräch gebeten

Dafür hat der Oberbürgermeister den Eigentümer des Kaufhauses zu einem Gespräch eingeladen, wie es doch noch weitergehen könnte in der „Bürger“. Das Immobilien-Konsortium Highstreet Holding hat zugesagt, das Treffen soll Anfang Juli stattfinden.

Städtetag konferiert per Video

Eine Strategie, wie Karstadt gerettet werden könnte, hat auch Grantz nicht parat. Am Donnerstag nimmt er an einer Video-Konferenz des Deutschen Städtetages teil, zu der alle Bürgermeister und Oberbürgermeister der Kommunen zugeschaltet werden, in denen Galeria-Karstadt-Kaufhof-Häuser geschlossen werden sollen.

Wie es mit Karstadt weiter geht und ob es für den Standort Bremerhaven eine Zukunft geben kann, lest ihr Donnerstag in der NORDSEE-ZEITUNG und jetzt bereits auf norderlesen.de.

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