Beutel mit gespendetem Plasma mit Antikörpern gegen das Corona-Virus.

Patienten, die sich nach einer Erkrankung mit dem Coronavirus erholt haben, wird nach der Genesung Blut abgenommen. In ihrem Blut befinden sich nach der Erkrankung Antikörper gegen das Virus.

Foto: picture alliance/dpa

Bremerhaven

Corona-Patienten können mit Plasmaspende anderen helfen

3. Januar 2021 // 16:00

Im Kampf um das Überleben von Covid-19-Patienten ist die Plasmaspende einer von mehreren Therapieansätzen.

Spender gesucht

Mit der Gabe einer Plasmaspende von Menschen, die bereits eine Corona-Infektion durchgemacht haben, bekommen erkrankte Personen deren Antikörper. Die sollen ihnen helfen, das Virus zu bekämpfen. Der DRK-Blutspendedienst NSTOB im niedersächsischen Springe sucht nach Spendern.

Gute Therapiemöglichkeit

„Wir merken, dass die Nachfrage zunimmt“, sagt Markus Baulke, Pressesprecher des DRK-Blutspendedienstes NSTOB. Es laufen medizinische Studien, um den Therapieansatz abzusichern. „Auch wenn noch nicht erwiesen ist, unter welchen Bedingungen das sogenannte Covid-19-Rekonvaleszentenplasma hilft, stellt es eine weltweit genutzte Therapiemöglichkeit dar“, so das DRK.

Auch normale Blutspende wichtig

Wer nicht als Plasmaspender infrage kommt, kann helfen, zum Beispiel mit einer normalen Blutspende. Auch die wird in Corona-Zeiten dringend gebraucht. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Deutschen Roten Kreuzes.

Wer als Spender infrage kommt, ob der eigene Immunschutz darunter leidet, und wie die Spende abläuft, lest ihr jetzt auf NORD|ERLESEN.

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