Symbolbild: Mehrere Fenster einer Schule sind am Montagmorgen zum Lüften geöffnet.

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Foto: obs

Bremerhaven

Corona: Schüler in Bremerhaven fordern Umdenken

18. November 2020 // 14:18

Die Schülerinen und Schüler in Bremerhaven fühlen sich wegen der Corona-Pandemie nicht mehr sicher in Klassenzimmern. Schülersprecher Luca Lennox Püchel sagt: „Viele Schülerinnen und Schüler gehen mit Angst und Sorgen zur Schule.“

Schüler sehen Widerspruch

Der 17-Jährige macht deutlich, dass viele Schülerinnen und Schüler kein Verständnis mehr für den Widerspruch haben, der zwischen dem Teil-Lockdown und dem Schulalltag herrscht. „Während die Menschen ihre Kontakte verringern sollen, bilden wir hier eine Kohorte mit 150 Mitschülern. Jeden Tag treffen sich dadurch in der Schule 150 Hausstände miteinander“, bringt er seinen Unmut auf den Punkt. Das sei absurd. „Das sind zwei Realitäten, die nicht zueinander passen.“

Wunsch: Unterricht im Wechsel

Püchel hat das Gefühl, dass die Politik die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler nicht ausreichend würdigt. „Es geht auch nicht nur um uns, an uns hängen auch Familien“, macht er deutlich. Püchel, der Schulsprecher des Lloyd-Gymnasiums ist und im Vorstand des Stadtschülerrings arbeitet, wünscht sich eine schnelle Rückkehr zu einem Unterricht mit Halbgruppen und Abstand im Klassenraum, ähnlich, wie es schon nach dem Lockdown im Frühjahr praktiziert wurde.

Welche weiteren Forderungen der junge Schülervertreter hat und wo noch aus seiner Sicht noch Dinge falsch laufen, lest ihr schon jetzt auf NORD|ERLESEN.

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