Gesundheitswahn zwischen 13 weißen Stoffbahnen: Dramaturg Peter Hilton Fliegel (von links), Regisseurin Magz Barrawasser und Bühnenbildnerin Rabea Stadthaus entdecken in dem Science-Fiction-Schauspiel "Corpus Delicti" manche Parallele zu heute.

Gesundheitswahn zwischen 13 weißen Stoffbahnen: Dramaturg Peter Hilton Fliegel (von links), Regisseurin Magz Barrawasser und Bühnenbildnerin Rabea Stadthaus entdecken in dem Science-Fiction-Schauspiel "Corpus Delicti" manche Parallele zu heute.

Foto: Sebastian Loskant

Bremerhaven

„Corpus Delicti“ im Stadttheater Bremerhaven

15. September 2020 // 08:00

Vom Widerstand gegen eine Gesundheitsdiktatur handelt Juli Zehs Erfolgsschauspiel „Corpus Delicti“. Am 18. September ist Premiere im Stadttheater.

Drei-Personen-Stück spielt im Jahr 2070

Das Drei-Personen-Stück im Kleinen Haus (die ersten vier Vorstellungen sind bereits ausverkauft) spielt im Jahr 2070. Für das höchste Staatsziel – Gesundheit – muss jeder Bürger täglich präzise Vorschriften zu Schlaf, Ernährung und Sport erfüllen. Doch nach dem Tod ihres anarchischen Bruders widersetzt sich eine angepasste Biologin plötzlich dem Chefideologen.

Kein „Corona-Stück“

„Man kann darin viele Bezüge zur Gegenwart finden“, bemerkt Regisseurin Magz Barrawasser aus Essen. „Vom chinesischen Überwachungsapparat bis zur Vergiftung des russischen Oppositionellen Nawalny.“ Allerdings sei die Geschichte kein „Corona-Stück“. Karten von 12,10 bis 20,60 Euro gibt es im NZ-Kundencenter und unter der Telefonnummer 0471/49001.

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