Hochschule Bremerhaven

Hochschule Bremerhaven

Foto: Arnd Hartmann

Bremerhaven

DGB sieht Hochschulen im Land Bremen in Gefahr

Von nord24
4. März 2021 // 18:51

Die aktuellen Haushaltsverhandlungen zeichnen ein düsteres Bild für die Wissenschaftsstandorte Bremen und Bremerhaven.

30 Millionen weniger eingeplant

Das befürchtet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB). Aktuelle Planungen des Finanzsenats sehen demnach Kürzungen von mehreren Millionen Euro vor. So werden im laufenden Jahr 420 Millionen Euro für die Wissenschaft ausgegeben. Für das Jahr 2022 sind nur noch 390 Millionen eingeplant, in Folgejahren sollen diese Mittel weiter sinken.

Erhöhungen vorgesehen

Eigentlich hatte der „Wissenschaftsplan 2025“ moderate Erhöhungen der Mittel vorgesehen. Diese seien dringend notwendig, um die Wissenschaft im Land Bremen zu stärken, so der DGB. „Gerade während der Corona-Krise sehen wir doch, welche gesellschaftliche Relevanz gute Wissenschaft hat“, betont Annette Düring, Vorsitzende des DGB Bremen.

Standortschließungen drohen

Sie befürchtet, dass ganze Hochschulstandorte geschlossen werden. „Die Kürzungen sind für die Beschäftigten an Hochschulen eine Ohrfeige. Es ist abzusehen, dass gute Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen dem Land Bremen verloren gehen und der Strukturwandel gefährdet ist.“ (pm/th)

Immer informiert via Messenger
Der BFV hält an der Strafe für den OSC Bremerhaven wegen Nicht-Antretens fest. Richtig so?
181 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger