Mehr Sport treiben, weniger ungesundes Essen oder nicht mehr rauchen: Habt ihr gute Vorsätze im neuen Jahr?

Mehr Sport treiben, weniger ungesundes Essen oder nicht mehr rauchen: Habt ihr gute Vorsätze im neuen Jahr?

Foto: Murat/dpa

Bremerhaven

Darum sind eure guten Vorsätze meist keine gute Idee #isso

Von Philipp Overschmidt
30. Dezember 2018 // 17:00

Das neue Jahr steht vor der Tür und bundesweit denken die Menschen darüber nach, was sie 2019 besser machen können. Doch die meisten guten Vorsätze gehen schon bald wieder in die Hose. Also, lasst es lieber. #isso

Am inneren Schweinehund gescheitert

Weniger Alkohol, mehr Sport und auf gar keinen Fall rauchen: Die Vorsätze, die wir uns mit jedem neuen Jahr machen, sind oft schon in den ersten Tagen des Januars hinfällig. Der innere Schweinehund ist einfach zu stark. Auch ich hab mir schon so viel vorgenommen und bin gescheitert. Deshalb mache ich mir nichts mehr aus Vorsätzen. Zumindest nicht zum Jahreswechsel.

Hohe Ziele und schlechtes Wetter

Dass ich mit meinen Vorsätzen gescheitert bin, lag vor allem an den zu hoch gesteckten Zielen. Das graue Wetter, das in Bremerhaven meist um den Jahreswechsel vorherrscht, machte das Umsetzen nicht leichter. Da blieb ich doch lieber auf dem Sofa sitzen, als gesund und munter laufen zu gehen. Ich empfehle deshalb eher den Frühlingsanfang als Stichtag für gute Vorsätze.

Den alltäglichen Trott durchbrechen

Forscher haben weitere nützliche Tipps, wie es dann doch mit den Vorsätzen klappen kann. Denn: "Unser Gehirn ist auf Gewohnheitsbildung trainiert", sagt zum Beispiel der Berliner Psychoanalytiker Hans-Werner Rückert. Wer den alltäglichen Trott durchbrechen will, muss sich anstrengen.

Konkrete Ziele stecken

"Viele Vorsätze sind gut gedacht, aber schlecht gemacht. Denn vage Ideenhüllen nützen hier wenig", so die Sportpsychologin Janin Tesmer-Laß. Aus Vorsätzen wie: "Ich will abnehmen", sollten konkretere Ziele werden wie: "Ich will am Ende des Jahres 30 Kilo abgenommen haben."

Etappen- und Teilziele

Dann sollten dafür drei große Etappenziele festgelegt werden (zum Beispiel 10 Kilo in vier Monaten). Diese werden wiederum in mehrere Teilziele (zum Beispiel 2,5 Kilo im Monat) gegliedert. Für jedes geschaffte Ziel, sollte dann noch eine Belohnung ausgedacht werden. Dann klappt's auch mit den guten Vorsätzen.

Umfrage Deutschland schottet sich mit krassen Maßnahmen gegen das Coronavirus ab: Um die weitere Verbreitung aufzuhalten, dürfen die Menschen jetzt nur noch höchstens zu zweit auf die Straße.

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