Jedes Jahr muss die Stadt auf Geld verzichten, das ihr zwar zusteht, das aber nicht einzutreiben ist. 2019 waren es rund 440000 Euro.

Jedes Jahr muss die Stadt auf Geld verzichten, das ihr zwar zusteht, das aber nicht einzutreiben ist. 2019 waren es rund 440000 Euro.

Foto: dpa

Bremerhaven

Das Geld, das Bremerhaven nie sieht

12. September 2020 // 11:05

Jedes Jahr gehen der Stadt einige 100.000 Euro verloren. Das sind Forderungen, die einfach nicht einzutreiben sind. 2019 waren es 442.773,39 Euro

Bei den Schuldnern ist nichts zu holen

Der Fachausdruck ist Niederschlagung: Das Geld steht der Stadt zu, aber die Schuldner sind entweder arm, oder unbekannt verzogen oder tot. Die Bandbreite reicht von 15 Euro Versäumnisgebühr in der Stadtbibliothek bis zum einen Einzelbetrag von 37282 Euro.

7688 Fälle mit Kleckerbeträgen

Die höchste Gesamtsumme wurde aus dem Amt für Jugend und Familie gemeldet: 110.206 Euro. Insgesamt gab es im vergangenen Haushaltsjahr 9192 Niederschlagungen. 7688 davon waren nur Kleckerbeträge, die zusammen aber auch schon 21000 Euro ergeben.

Einen genaueren Einblick in die Niederschlagungen lest ihr auf NORD|ERLESEN.

Immer informiert via Messenger
Wie feiert ihr in diesem Jahr Halloween?
630 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger