Der Golfplatz sollte zu einer 18-Loch-Anlage ausgebaut werden. Weil es zu Verzögerungen kam, sei der Golfclub in Schieflage geraten, erklärt die Geschäftsführung des Clubs.

Der Golfplatz sollte zu einer 18-Loch-Anlage ausgebaut werden. Weil es zu Verzögerungen kam, sei der Golfclub in Schieflage geraten, erklärt die Geschäftsführung des Clubs.

Foto: Scheer

Bremerhaven

Der Golfclub Bremerhaven ist pleite

Von Klaus Mündelein
7. September 2018 // 08:00

Der Golfclub Bremerhaven ist pleite. Das Insolvenzverfahren wurde vom Amtsgericht eröffnet, wer noch Forderungen an den Club hat, muss diese bis zum 2. November stellen.

Ausbau der Anlage

Seit Jahren steckt der Golfclub, in den 100 Gesellschafter ihr Kapital gesteckt hatten, in finanziellen Schwierigkeiten. Die Neun-Loch-Anlage sei zu klein, um genügend Gewinn abzuwerfen. Deshalb wurde mit Hilfe von Schiffbauunternehmer Dieter Petram der Ausbau zu einer 18-Loch-Anlage forciert.

Verzögerung führte zur Schieflage

Im Juni 2018 schienen alle Schwierigkeiten ausgeräumt zu sein. Laut Club-Geschäftsführung habe sich aber der Ausbau dermaßen verzögert, dass die Gesellschaft in eine wirtschaftliche Schieflage geraten sei.

Spielbetrieb wird fortgesetzt

Laut Insolvenzverwalterin Susanne Riedemann wird der Spielbetrieb fortgesetzt. Sie will die Umstrukturierungsprozess weiterführen, und sie geht davon aus, dass sie den Club retten kann.

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