Vor dem Neubau steht der Abriss der bisherigen Deichkante aus Beton und Ziegeln. Künftig wird der Deich vor der  kleinen Halbinsel 16 Meter weiter in die Weser reichen. Auf der anderen Seite der Halbinsel in Höhe des Unterfeuers wird die Weser durch das neue Deichprofil nur neun Meter schmaler.

Vor dem Neubau steht der Abriss der bisherigen Deichkante aus Beton und Ziegeln. Künftig wird der Deich vor der kleinen Halbinsel 16 Meter weiter in die Weser reichen. Auf der anderen Seite der Halbinsel in Höhe des Unterfeuers wird die Weser durch das neue Deichprofil nur neun Meter schmaler.

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Bremerhaven

Der Seedeich in Bremerhaven wird verstärkt

Von Jürgen Rabbel
21. Juni 2017 // 16:00

Am Seedeich  in Bremerhaven wird mächtig gebaggert. Der Grund: Der Deich muss verstärkt werden, damit er auch künftig dem „Blanken Hans“ trotzen kann.

Zwei Bauabschnitte am Deich

An den Schwachpunkten der 22 Kilometer langen Deichverteidigungslinie wird bereits gearbeitet. Der Seedeich wird in zwei Bauabschnitten zukunftsfähig gemacht. Er wird nicht erhöht, sondern erhält nur ein neues Profil. Der Deich wird zur Wasserseite hin verstärkt. Mit den Arbeiten am ersten 550 Meter langen Teilstück zwischen dem ehemaligen Neuen Lunesiel und dem geplanten Standort für den Offshore-Terminal (OTB) wurde bereits im vergangenen Jahr begonnen. Das Teilstück wird in diesem Jahr fertig.

Neues Profil für den Seedeich

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„Damit sich die Wellen totlaufen können, verändern wir das Profil des Deichs“, s...
„Damit sich die Wellen totlaufen können, verändern wir das Profil des Deichs“, sagt Manfred Brandt von Bremenports. Foto Rabbel

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Im ersten Abschnitt ab Geestemole bis hin zum Unterfeuer wird der neue Deichfuß ...
Im ersten Abschnitt ab Geestemole bis hin zum Unterfeuer wird der neue Deichfuß 16 Meter vorverlegt, dahinter werden es noch 9 Meter sein. Im Moment sind die Deichbauer damit beschäftigt, die bisherige Befestigung mit Baggern abzuknabbern. Foto Rabbel

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Unter anderem mit Rotklinker wurde in den 1920er Jahren  der Deichfuss befestigt...
Unter anderem mit Rotklinker wurde in den 1920er Jahren der Deichfuss befestigt. Die Steine müssen ausgebaut und entsorgt werden. Foto Rabbel

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Im ersten Abschnitt ab Geestemole bis hin zum Unterfeuer wird der neue Deichfuß ...
Im ersten Abschnitt ab Geestemole bis hin zum Unterfeuer wird der neue Deichfuß 16 Meter vorverlegt, dahinter werden es noch 9 Meter sein. Im Moment sind die Deichbauer damit beschäftigt, die bisherige Befestigung mit Baggern abzuknabbern. Foto Rabbel

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Bei Niedrigwasser werden übergroße Sandsäcke (Big Bags) im Bereich der Außendeic...
Bei Niedrigwasser werden übergroße Sandsäcke (Big Bags) im Bereich der Außendeichlinie im Schlick abgelegt. Unser Foto zeigt das Befüllen der Säcke. Foto Rabbel

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Mit einer Handnähmaschine  werden die Öffnungen der mit Sand gefüllten Säcke am ...
Mit einer Handnähmaschine werden die Öffnungen der mit Sand gefüllten Säcke am Deich zugenäht. Fote Rabbel

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Die ausgebauten Betonbrocken werden an Ort und Stelle geschreddert und später al...
Die ausgebauten Betonbrocken werden an Ort und Stelle geschreddert und später als Mineralgemisch unter dem neuen Deichverteidigungsweg wieder eingebaut. Foto Rabbel

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Im ersten Abschnitt ab Geestemole bis hin zum Unterfeuer wird der neue Deichfuß ...
Im ersten Abschnitt ab Geestemole bis hin zum Unterfeuer wird der neue Deichfuß 16 Meter vorverlegt, dahinter werden es noch 9 Meter sein. Im Moment sind die Deichbauer damit beschäftigt, die bisherige Befestigung mit Baggern abzuknabbern. Foto Rabbel

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Im ersten Abschnitt ab Geestemole bis hin zum Unterfeuer wird der neue Deichfuß ...
Im ersten Abschnitt ab Geestemole bis hin zum Unterfeuer wird der neue Deichfuß 16 Meter vorverlegt, dahinter werden es noch 9 Meter sein. Im Moment sind die Deichbauer damit beschäftigt, die bisherige Befestigung mit Baggern abzuknabbern. Foto Rabbel

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Auf die Höhe der Spundwand gebracht. Anschließend werden der Stahl gezogen. Foto...
Auf die Höhe der Spundwand gebracht. Anschließend werden der Stahl gezogen. Foto Rabbel

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Parallel dazu läuft die Deichverstärkung  am 950 Meter  langen nördlichen Deichabschnitt zwischen Geestemole Süd und dem Fraunhofer-Gebäude. Auch dort erhält der Deich ein neues Profil. Er wird künftig weiter in die Weser hineinreichen. Im Moment ist es mit einer Außenneigung im Verhältnis 1:3 zu steil – die Wellen können sich nicht totlaufen. Baukosten: 3,7 Millionen Euro.

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