Harald Graw flüchtete im Januar 1945 als knapp Fünfjähriger mit seiner Familie aus Elbing, der uralten westpreußischen Hansestadt am Frischen Haff, nach Westen. Das alte Familienalbum hütete seine Großmutter die ganze Flucht über.

Harald Graw flüchtete im Januar 1945 als knapp Fünfjähriger mit seiner Familie aus Elbing, der uralten westpreußischen Hansestadt am Frischen Haff, nach Westen. Das alte Familienalbum hütete seine Großmutter die ganze Flucht über.

Foto: Lothar Scheschonka

Bremerhaven

Der Tragödie der „Gustloff“ und des Infernos von Dresden entgangen

24. Juni 2020 // 08:00

Es ist einer der härtesten Winter des Jahrhunderts, als der kleine Harald Graw aus Elbing in Westpreußen vor den anrückenden Russen nach Westen flieht.

Über Dresden brennt der Himmel

Alle Schrecken der langwierigen Flucht weiß der heute 80-Jährige vor allem durch Erzählungen und Aufzeichnungen seiner Mutter Margarethe. „Ich selbst erinnere mich nur noch an den rot leuchtenden Himmel und das Gewummere über Dresden.“ Ganz knapp entging die kleine Familie dem Inferno, weil sie außerhalb im Dorf bei Bauern Station gemacht hatten.

Knapp an der „Gustloff“-Tragödie vorbei

Ebenso viel Glück hatten sie zuvor, nicht mit Tausenden an Bord der „Wilhelm Gustloff“ untergegangen zu sein. Und mit knapper Not entgingen Mutter, Schwester und Tante der Vergewaltigung durch Soldaten.

Wie Harald Graw die abenteuerliche Flucht nach Westen durchlebt hat, lest Ihr auf norderlesen.de.

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