Im Vorfeld der Evaluierung durch die Leibniz-Gemeinschaft im kommenden Jahr möchte das DSM mit der Neugestaltung der Dauerausstellung beginnen und rechtzeitig das zentrale Objekt, die Bremer Kogge von 1380, in neuem Glanz erstrahlen lassen. Die Umbauarbeiten werden noch im Mai beginnen. Im Bild (von links)  OB Melf Grantz, Museumschefin Sunhild Kleingärtner, Manfred Schütte-Thuy und Stefan Iglhaut.

Im Vorfeld der Evaluierung durch die Leibniz-Gemeinschaft im kommenden Jahr möchte das DSM mit der Neugestaltung der Dauerausstellung beginnen und rechtzeitig das zentrale Objekt, die Bremer Kogge von 1380, in neuem Glanz erstrahlen lassen. Die Umbauarbeiten werden noch im Mai beginnen. Im Bild (von links) OB Melf Grantz, Museumschefin Sunhild Kleingärtner, Manfred Schütte-Thuy und Stefan Iglhaut.

Foto: Scheschonka

Bremerhaven

Deutsches Schiffahrtsmuseum auf Sanierungskurs

Von nord24
12. Mai 2016 // 12:10

Mit der räumlichen und inhaltlichen Neugestaltung des Deutschen Schiffahrtsmuseums (DSM) soll jetzt begonnen werden. Erster Baustein ist der Umbau des Kogge-Hauses. Es wird dafür Ende Juni geschlossen und im Dezember wiedereröffnet. Für die Sanierung der Gebäude und ein Depot im Fischereihafen stehen insgesamt 42 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Forschungsarbeit soll stärker sichtbar werden

Mit dem Umbau und der Neuausrichtung des DSM wird beim  Kogge-Haus, der Keimzelle des Nationalmuseums, begonnen. „Unsere Arbeit als Forschungsmuseum soll stärker in der Ausstellung sichtbar werden“, sagt Direktorin Sunhild Kleingärtner. Das entspricht auch dem Wunsch der Leibniz-Gesellschaft, die das Schiffahrtsmuseum nur unter dieser Bedingung weiterhin mit Bundesmitteln fördert.

"Die Entscheidung muss noch in diesem Jahr fallen"

„Der Evaluierung durch die Leibniz-Gesellschaft hat sich alles unterzuordnen“, bekräftigte Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD). „Die Weiterentwicklung kann nur gelingen, wenn das Museum eine Forschungseinrichtung der Leibniz-Gesellschaft bleibt.“ Das Depot für die Auslagerung der Ausstellungsstücke während der Umbauarbeiten soll voraussichtlich im Fischereihafen entstehen.  Die Entscheidung darüber müsse in jedem Fall noch in diesem Jahr fallen, sagt Grantz: „Sonst können wir den Zeitplan nicht einhalten.“

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