"Meer geht immer" heißt dier neue Sonderausstellung im Deutschen Schiffahrtsmuseum. Zu sehen sind Boote, die Kinder aus Müll gebaut haben.

"Meer geht immer" heißt dier neue Sonderausstellung im Deutschen Schiffahrtsmuseum. Zu sehen sind Boote, die Kinder aus Müll gebaut haben.

Foto: Schimanke-f

Bremerhaven

Deutsches Schiffahrtsmuseum zeigt Boote aus Müll

Von Ann-Kathrin Brocks
18. Juni 2016 // 16:17

Lustige, kreative und sogar abenteuerliche Boote aus Müll werden ab heute in einer Sonderausstellung im Deutschen Schiffahrtsmuseum gezeigt. Gebaut wurde diese ungewöhnliche Flotte von Schülern der Goetheschule und der Astrid-Lindgren-Schule. Ihre „Bootswerft“ war Teil des Kinderprogramms „Meer geht immer“ beim Seestadtfest.

Geschick der kleinen Bootsbauer war gefragt

Die Grundschüler sollten sich passend zur Festwoche mit dem Thema Schifffahrt auseinandersetzen und Boote konstruieren. Dazu war viel Kreativität, technisches Verständnis und handwerkliches Geschick der kleinen Bootsbauer gefragt. Die Kinder konnten sich aus einem Materiallager bedienen, das beliebige Materialien aus dem Alltag enthielt: von Verschlusskappen über Joghurtbecher, bis hin zu Holzresten, Styroporstücken und Stofffetzen

Müll ist nicht gleich Müll

"Die Kinder sollten angeregt werden, selber aktiv zu werden und etwas auszuprobieren", sagte Ralf Türk von der Stadthalle.  "Es ist sehr wichtig, den Nachwuchs zu fördern", sagte auch Sunhild Kleingärtner vom Deutschen Schiffahrtsmuseum. Ziel derAktion und der Ausstellung sei es, ein Bewusstsein zu schafen, dass Müll nicht immer gleich Müll ist. "Es ist erstaunlich, was man alles noch wieder werwerten kann", so Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Lückert.  

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