Muss sie am 30. Juni die Preisschildchen von Hunderten Brillen erneuern? Petra Denecke, Inhaberin von Baier Optik und Akustik, setzt lieber auf eine Softwarelösung, wenn zum 1. Juli die Mehrwertsteuer gesenkt wird.

Muss sie am 30. Juni die Preisschildchen von Hunderten Brillen erneuern? Petra Denecke, Inhaberin von Baier Optik und Akustik, setzt lieber auf eine Softwarelösung, wenn zum 1. Juli die Mehrwertsteuer gesenkt wird.

Foto: Melchers

Bremerhaven

Die Angst vor einer langen Nacht im Juni

10. Juni 2020 // 17:50

Um die Konjunktur anzukurbeln, soll für sechs Monate die Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent gesenkt werden. Händlern beschert das zusätzliche Arbeit

Kein Anspruch auf Preissenkung

Müssen für den neuen Mehrwertsteuersatz in der Nacht zum 1. Juli alle Preisschilder geändert werden, weil dann ein Paar Schuhe nicht mehr 120 Euro kostet, sondern 117 Euro? So weit wird es wohl nicht kommen. Die meisten Geschäfte setzen eher darauf, dass der Nachlass an der Kasse abgezogen wird. Einen Anspruch auf die geringere Mehrwertsteuer hat ohnehin kein Kunde: Die Händler können das auch als zusätzlichen Gewinn einstreichen, um so die Verluste aus dem Corona-Lockdown zu mildern.

Wie sich die Händler auf den 1. Juli vorbereiten und was sich die einzelnen Branchen von der Steuersenkung versprechen, lest ihr auf norderlesen.de.

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