Die „Polarstern“ hat eine neue Heimat. Der Forschungseisbrecher legte auf Position 87°43‘ Nord und 104°30‘Ost an eine Eisscholle.

Die „Polarstern“ hat eine neue Heimat. Der Forschungseisbrecher legte auf Position 87°43‘ Nord und 104°30‘Ost an eine Eisscholle.

Foto: Lianna Nixon/Alfred-Wegener-Institut

Bremerhaven

Die „Polarstern“ hat eine neue Scholle für letzten Fahrtabschnitt

Von NORD|ERLESEN
23. August 2020 // 17:00

Die Teilnehmer der „MOSAiC“-Expedition haben eine neue Heimat in der Arktis. Kapitän Thomas Wunderlich hat den Forschungseisbrecher „Polarstern“ auf Position 87°43‘ Nord und 104°30‘ Ost an eine Eisscholle gelegt.

„Ideales Stück Eis“

Diese Position ist nur elf Seemeilen von der Driftroute mit der Original-“MOSAiC“-Scholle entfernt. „Wir haben ein ideales Stück Eis“, meint Expeditionsleiter Professor Markus Rex vom Alfred-Wegener-Institut (AWI).

Zufrieren des Eises beobachten

Die Wissenschaftler haben sofort mit ihren Messungen angefangen parallel zum Aufbau des Forschungscamps. Im letzten Fahrtabschnitt wollen sie das Zufrieren der Arktis untersuchen, das letzte Puzzle-Stück, dass ihnen für ihren Jahreszyklus noch fehlt.

Bald zurück in Bremerhaven

Die erste „MOSAiC“-Scholle, mit der die „Polarstern“ 300 Tage durch das Nordpolarmeer trieb, war Ende Juli mit lautem Knallen in seine Einzelteile zerbrochen. Die Expeditionsleitung hatte von vornherein damit gerechnet, dass sie vielleicht noch mal ins Eis fahren und eine neue Position suchen müssten. Bei ihrer Suche hat die „Polarstern“ den Nordpol überquert. Am 12. Oktober wird sie zurück in Bremerhaven erwartet.

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