Dr. Thomas Krumpen hat zu Beginn der Expedition von der Brücke der "Akademik Fedorov" den Expeditionsaufbau beobachtet. Jetzt ist die Expedition kurz vor dem Ende.

Dr. Thomas Krumpen hat zu Beginn der Expedition von der Brücke der "Akademik Fedorov" den Expeditionsaufbau beobachtet. Jetzt ist die Expedition kurz vor dem Ende.

Foto: Katharina Weiss-Tuider/Alfred-Wegner-Institut

Bremerhaven

Die „Polarstern“ kehrt im Oktober nach Bremerhaven zurück

Von Janet Binder
10. August 2020 // 12:15

Sie ist die größte Expedition, die die Arktis bisher gesehen hat. Über 70 wissenschaftliche Institute aus fast 20 Ländern sind mit Hunderten Forschern beteiligt, es wurde jahrelang geplant. Auch Corona hat sie nicht ins Wanken gebracht. Im Oktober kehrt die „Polarstern“ nach Bremerhaven zurück.

Monatelang im Eis gedriftet

Am 12. Oktober soll es soweit sein, daran hält Expeditionsleiter Markus Rex fest. Corona sei an Bord kein Thema, sagt Rex. Am 20. September 2019 war die „Polarstern“ vom norwegischen Tromsø aus gestartet. Kurz darauf driftete sie monatelang teils dicht am Nordpol mit einer riesigen Eisscholle mit, auf der ein Forschungscamp aufgebaut worden war.

Scholle zerbrochen

Rund die Hälfte der Zeit mussten die Wissenschaftler in der dunklen Polarnacht arbeiten. Ende Juli ist die Scholle in der sommerlichen Arktis in viele Einzelteile zerbrochen. Das Camp auf dem Eis war kurz zuvor abgebaut worden.

Wie es in den nächsten Wochen für die „Polarstern“ weitergeht und wofür die Forschungsergebnisse gebraucht werden, lest ihr jetzt auf NORD|ERLESEN.

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