Diese bedrohten Tiere und Pflanzen leben in Bremerhaven

Der Moorfrosch ist eine gefährdete Amphibien-Art.

Bremerhaven

Diese bedrohten Tiere und Pflanzen leben in Bremerhaven

Von nord24
2. März 2016 // 17:29

Am Donnerstag ist der Tag des Artenschutzes. Das Datum erinnert an die Erstunterzeichnung des Washingtoner Artenschutzübereinkommens Cites am 3. März 1973. Es verbietet oder begrenzt den Handel von 5000 bedrohten Tier- und 29 000 Pflanzenarten. Die Vielfalt von geschätzt 10 bis 20 Millionen Arten auf der Erde geht dramatisch zurück. Jährlich sterben laut Bundesamt für Naturschutz etwa 1000 Mal mehr Spezies aus als es unter natürlichen Umständen der Fall wäre. In Deutschland ist ein Drittel der einheimischen Tier- und ein Viertel der Pflanzenarten gefährdet. Für Bremerhaven liegen zumindest zur Tierwelt keine Zahlen vor. In Bezug auf die Pflanzenwelt gibt es eine Kartierung von 1999, wonach in Bremerhaven 693 Sippen (also höhere Pflanzen, keine Moose und Flechten) vorkommen. In der Seestadt standen 1999 etwa 150 Sippen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.

Artenschutz kommt für den Echten Sellerie zu spät

So sinnvoll der Artenschutz auch ist - für manche Lebewesen kommt er zu spät. So gibt es auch in Bremerhaven Arten, die bereits ausgestorben sind: zum Beispiel den Echten Sellerie (Apium graveolens), eine Art der Brack- und Salzwassserwiesen. Dieser Lebensraum ist durch den Hafenbau in der Seestadt fast vollständig verschwunden.