Michael Labetzke hat sich um den Posten als Bürgermeister beworben, auch wenn er als Grüner keine Chance hat.

Michael Labetzke hat sich um den Posten als Bürgermeister beworben, auch wenn er als Grüner keine Chance hat.

Foto: Mündelein

Bremerhaven

Dieser Bremerhavener will ein Zeichen gegen Bürgermeister-Kungelei setzen

Von Klaus Mündelein
26. April 2018 // 07:00

Auch wenn der Bürgermeister-Posten zwischen SPD und CDU längst ausgekungelt ist. Michael Labetzke wird sich trotzdem zur Wahl stellen. Auch wenn er keine Chance hat.

Der nächste Bürgermeister steht schon fest

Am 14. Juni wird die Stadtverordnetenversammlung in Bremerhaven den Nachfolger von Paul Bödeker (CDU) wählen. Der Kämmerer und Bürgermeister hört Ende Oktober auf. Die Koalitionäre von SPD und CDU haben sich natürlich schon längst geeinigt. Der Posten geht wieder an die CDU, als Nachfolger wird Torsten Neuhoff gehandelt.

Zeichen gegen die Kungelei

Michael Labetzke von den Grünen hat da keine Chance. Aber er will ein Zeichen setzen. Dass es Alternativen gibt, und dass man endlich den Posten zu einem politischen Amt erklärt, das alle vier Jahren nach den Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung auch neu besetzt werden muss.

Koalition muss mit CDU-Kämmerer leben

Bislang werden die Magistrate für sechs Jahre gewählt. Das bedeutet: Egal welche Koalition bei den Wahlen 2019 und 2023 am Ruder ist, sie muss mit dem CDU-Kämmerer leben.

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