Es geht um Zustände wie diese im Jahr 2013: Asbestsäcke lagern offen auf der Deponie, einige waren beschädigt

Es geht um Zustände wie diese im Jahr 2013: Asbestsäcke lagern offen auf der Deponie, einige waren beschädigt

Foto: Gewerbeaufsichtsamt Bremen

Bremerhaven

Dokumente aufgetaucht: Giftvorwürfe gegen die Deponie "Grauer Wall"

Von Laura Bohlmann-Drammeh
25. Mai 2018 // 08:00

Aufgeplatzte Asbestsäcke, Filterstaub, schlechte Informationspolitik - das sind die Vorwürfe gegen den Betreiber der Deponie "Grauer Wall" in Bremerhaven, der BEG. Die weist die Vorwürfe zurück, die Grünen fordern einen Annahmestopp.

Schwere Vorwürfe in Dokumenten

Der Betreiber der Deponie, die Bremerhavener Entsorgungsbetriebe (BEG), verstoße gegen Vorgaben aus dem Planfeststellungsbeschluss. Die Informationspolitik des Betreibers sei „beschissen“, ein Mitarbeiter soll mehrfach gelogen haben. Das sind neben der Asbest- und Filterstaubproblematik die Vorwürfe, die in Protokollen des Gewerbeaufsichtsamtes aus den Jahren 2013 bis 2015 gegen die BEG erhoben werden.

Annahmestopp auf der Deponie

Die "Bürgerinitiative keine Erweiterung Grauer Wall", kurz Bikeg, geht davon aus, dass noch immer nicht den Vorgaben entsprechend gearbeitet wird. Die Grünen wollen das prüfen lassen und verlangen bis zur Klärung der Vorwürfe einen Annahmestopp auf der Deponie.

BEG und Magistrat weisen Vorwürfe zurück

Die BEG weist die Vorwürfe von sich. Auf der Deponie würde den Vorgaben entsprechend gearbeitet, Kontrollen fänden regelmäßig statt. Auch der Magistrat sieht das so. Am Montag sollen im Deponiebeirat offene Fragen angesprochen werden können.

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