Schleusentor

Von der Gangway aus begutachtet Projektleiter Bernd Mattheis den Fortgang der Wartungsarbeiten an seinen drei Schleusentoren. Foto Scheer

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Bremerhaven
Schiffe & Häfen

Drei Schleusentore in der Inspektion

Von Christoph Barth
11. Februar 2016 // 16:14

Im Dreierpack billiger – nach dieser bewährten Einkaufsstrategie lässt die Hafengesellschaft Bremenports zurzeit drei Schleusentore gleichzeitig auf der Lloyd Werft überholen. Im Kaiserdock II stehen die Tore der Nord-, Kaiser- und Fischereihafenschleuse, um inspiziert, gewartet und repariert zu werden. „Dass wir drei Seeschleusentore auf einmal im Dock haben, hat es noch nie gegeben. Aber letztlich spart uns das Zeit und Geld." Bremenports-Chef Robert Howe. Anfang Januar sind die Tore nacheinander gedockt worden. Bei den Toren der Nord- und Fischereihafenschleuse war das seit langem geplant. Dass auch das erst fünf Jahre alte Tor der Kaiserschleuse trockengelegt wurde, war eigentlich nicht geplant. Doch die Schäden an beiden Zufahrten der Schleuse, die 2014/15 zu einer mehr als einjährigen Stilllegung des Bauwerks geführt haben, zwangen zu einer vorzeitigen Dockung.

Docktore haben eine Einsatzzeit von zehn Jahren

„Im Prinzip sind die Tore gut in Pflege“, sagt Projektleiter Bernd Mattheis. Zehn Jahre sind sie in der Regel im Einsatz. Dann liegen sie ein paar Jahre als Reservetor bereit, falls eines der anderen Tore ausfällt oder von einem Schiff beschädigt wird. Nach 15 Jahren geht es dann zur Überholung ins Dock. Mitte März sollen die drei Tore nacheinander wieder ausgeschwommen werden. Alle gehen dann an ihrer jeweiligen Schleuse erst mal in Reserve.

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