Die Fassade des ehemaligen Seemannsheims besteht aus wetterfestem Bockhorner Klinker. Die Holzfenster sind zum Teil noch im Original erhalten. Architekt Gustav Claas verarbeitete zeitgenössische Strömungen des Heimatstils und entwarf ein klar gegliedertes schlichtes Gebäude.

Die Fassade des ehemaligen Seemannsheims besteht aus wetterfestem Bockhorner Klinker. Die Holzfenster sind zum Teil noch im Original erhalten. Architekt Gustav Claas verarbeitete zeitgenössische Strömungen des Heimatstils und entwarf ein klar gegliedertes schlichtes Gebäude.

Foto: Rabbel

Bremerhaven

Ehemaliges Seemannsheim soll Wohnen-auf-Zeit-Herberge werden

Von Jürgen Rabbel
6. Oktober 2016 // 17:30

Das ehemalige Seemannsheim - eines der traditionsreichsten Gebäude im Fischereihafen - wird aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Eine Investorengruppe übernimmt den Bau aus dem Jahr 1913.

Verträge am Donnerstag unterzeichnet

Das Gebäude an der Ecke Hoebel- und Kaperstraße war dem Verfall geweiht. Seit Donnerstag steht fest: Der Bau hat eine Zukunft. Unterschrieben wurden die Verträge dafür Donnerstagmittag. Bei den Käufern – die laut Neykov nicht genannt werden wollen – handele es sich um Investoren mit einer Leidenschaft für das geschichtsträchtige Gebäude, so die FBG-Chefin. Künftig sei eine Nutzung zum „Wohnen auf Zeit“ vorgesehen.

Seemannsheim 1913 ergebaut

Zur Historie: Bauherr war 1913 der Deutsch-lutherische Seemannsfürsorge-Verband. Das Seemannsheim bot damals 80 Übernachtungsmöglichkeiten in Ein- und Mehrbettzimmern. Selbst Familienzimmer, in dem die Frauen mit ihren zur See fahrenden Ehemännern wohnen konnten, wurden angeboten.    

Ehemaliges Seemannsheim soll Wohnen-auf-Zeit-Herberge werden

Man könnte meinen, hier wohnt noch jemand. Dabei steht das ehemalige Semannsheim seit Jahren leer.

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