Jahresbilanz: Hat er es sich zu bequem gemacht? Die Projekte von Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) stehen unter keinem guten Stern

Hat er es sich zu bequem gemacht? Die Projekte von Wirtschaftssenator Martin Günthner (Mitte) stehen unter keinem guten Stern.

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Bremerhaven

Ein Jahr nach der Wahl: Bremerhavens Senator als Verlierer

Von Klaus Mündelein
15. Juli 2016 // 08:30

Ein Jahr nach Regierungsbildung auf Landesebene gilt Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) als Verlierer der vergangenen Monate. Seine Projekte stehen unter keinem guten Stern, der frühere politische Strahlemann ist hart gelandet.

Zahlreiche Baustellen für den Senator

Der Offshore-Terminal Bremerhaven steckt in den Warteschleifen der Justiz fest, und viele glauben, dass der Spezialhafen womöglich nie gebaut wird. Die Ansiedlung von Siemens in Bremerhaven misslang, die Schließung des Flugplatzes Luneort wurde zur Quälnummer, für die am Ende viel Geld bezahlt werden musste.

Hat Günthner genug getrommelt?

Der Traum vom Bau großer Schiffe auf der Lloyd Werft platzte. In diesem Zusammenhang wird ebenfalls gefragt, ob der Wirtschaftssenator genug für die Seestadt getrommelt hat. In der Stadt Bremen scheiterte der Versuch, die schwächelnde Innenstadt mit einem  Einkaufszentrum zu beleben. Und auch als Parteivorsitzender der SPD wird  Günthner angelastet, den Umgang der SPD mit den  Einsprüchen gegen die Wahlen nicht optimal gesteuert zu haben.

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