Ice hockey Eishockey - DEL, RB Muenchen vs Bremerhaven MUNICH,GERMANY,20.JAN.17 - ICE HOCKEY - DEL, Deutsche Eishockey Liga, EHC Red Bull Muenchen vs Fischtown Pinguins Bremerhaven. Image shows Danny Aus Den Birken (RB Muenchen) and Ross Mauermann (Pinguins). PUBLICATIONxINxGERxHUNxONLY GEPAxpictures/xFelixxRoittner

Ice Hockey Ice hockey DEL RB Munich vs Bremerhaven Munich Germany 20 Jan 17 Ice Hockey DEL German Ice hockey League EHC Red Bull Munich vs Fish Town Penguin Bremerhaven Image Shows Danny out the Birches RB Munich and Ross  Penguin PUBLICATIONxINxGERxHUNxONLY GEPAxpictures xFelixxRoittner

Ice hockey Eishockey - DEL, RB Muenchen vs Bremerhaven MUNICH,GERMANY,20.JAN.17 - ICE HOCKEY - DEL, Deutsche Eishockey Liga, EHC Red Bull Muenchen vs Fischtown Pinguins Bremerhaven. Image shows Danny Aus Den Birken (RB Muenchen) and Ross Mauermann (Pinguins). PUBLICATIONxINxGERxHUNxONLY GEPAxpictures/xFelixxRoittner Ice Hockey Ice hockey DEL RB Munich vs Bremerhaven Munich Germany 20 Jan 17 Ice Hockey DEL German Ice hockey League EHC Red Bull Munich vs Fish Town Penguin Bremerhaven Image Shows Danny out the Birches RB Munich and Ross Penguin PUBLICATIONxINxGERxHUNxONLY GEPAxpictures xFelixxRoittner

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Bremerhaven

Ein perfekter "Tag der Pinguine"

Von Lars Brockbalz
20. Januar 2017 // 23:12

Von Lars Brockbalz „Oh, wie ist das schön“, sangen die rund 100 mitgereisten Fans der Fischtown Pinguins, und sie hatten allen Grund dazu. Ihre Mannschaft hat am Freitagabend den amtierenden DEL-Meister Red Bull München mit 3:1 geschlagen und von der Tabellenspitze gestürzt. Aber irgendwie musste es so kommen. Schließlich war am Freitag „Tag der Pinguine“.

Popiesch: Wir haben ein schlaues Auswärtsspiel gemacht

Eine besonders aufmerksame Leistung in der Abwehr hatte Thomas Popiesch von seinen Spielern gefordert, und die beherzigten die Direktive. Die Pinguins zeigten eine nahezu perfekte Defensivleistung. „Wir haben ein sehr, sehr schlaues Auswärtsspiel gemacht“, sagte der Pinguins-Trainer: „Wir haben hinten gut gestanden, eine gute Torhüterleistung gehabt und die Konter gut genutzt.“ Kaum einmal konnten die Münchener einen freien Schuss abgeben, meist war ein Schläger oder der Körper eines Bremerhaveners dazwischen – oder als letzte Rettung der gut aufgelegte Torhüter Jani Nieminen. Dabei waren die Gastgeber bislang die torhungrigste Mannschaft der Liga und schossen auch gegen die Pinguins deutlich häufiger aufs Tor (52:22). Dennoch war es alles andere als ein glücklicher Sieg. Die Bremerhavener spielten taktisch klug und nutzten ihre Konter. Wieder einmal. Schon das erste Spiel in München hatten sie gewonnen.

Ein wenig Glück hilft beim Tor zum 1:0

Beim 1:0 (17.) hatten sie das Glück des Tüchtigen. Der Schuss von Brock Hooton sprang von Münchens Torhüter Danny aus den Birken ans Bein von Jordan George und von dort ins Tor. Was passiert, wenn man gegen ein Team wie München einmal nicht dicht am Gegner dran ist, erlebten die Pinguins in der 23. Minute. Bronson Maschmeyer konnte den ums Tor kreisenden Frank Mauer nicht stoppen, Tobias Wörle traf im Nachschuss zum 1:1. Danach verhinderte Torhüter Nieminen mit zwei starken Paraden gegen Derek Joslin und Steven Pinizzotto einen Rückstand, später stoppte der Finne auch noch einen Alleingang von Pinizzotto. In dieser Phase war Nieminen der entscheidende Spieler. „Ich hatte ein paar Paraden im richtigen Moment. Dafür ist ein Torhüter da“, sagte er.

Mauermann macht mit dem 3:1 den Sieg klar

Die Pinguins blieben im Spiel, und schlugen eiskalt zu, als die Chance kam. Einen schönen Spielzug vollendete Jack Combs, der aus zentraler Position sofort abzog, zum 2:1 (38.). Es war das 19. Saisontor des Stürmers und gleichzeitig das 100. Saisontor der Fischtown Pinguins. Aber noch nicht das letzte an diesem Abend. In der 49. Minute setzte sich Jason Bast energisch an der Bande durch und schickte Ross Mauermann alleine in Richtung Münchener Tor. Der verwandelte per Rückhand zum 3:1. Damit hatten die Pinguins die roten Bullen endgültig bei den Hörnern gepackt, und sie ließen sie bis zur Schlusssirene auch nicht mehr los. „Es war eine großartige Mannschaftsleistung, und das gegen eine Top-Mannschaft der Liga“, freute sich Torjäger Combs. Die Pinguins haben nun elf Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Playoff-Platz.

Die Statistik zum Spiel

Red Bull München - Fischtown Pinguins 1:3 (0:1, 1:1, 0:1) Pinguins: Tor: Nieminen (Kuhn); Abwehr: Moore, Lavallée – Lampl, Bergman – Pentikäinen, Tiffels – Maschmeyer; Angriff: Welsh, Bordson, Combs – Hooton, Quirk, Owens – Mauermann, Bast, George – Dejdar, Hoeffel, Körner München: Tor: Aus den Birken (Leggio); Abwehr:  Quint, Joslin – Boyle, Smaby – Regehr, Abeltshauser – Kettemer; Angriff: Macek, Seidenberg, Flaake – Wolf, Jaffray, Matsumoto – Pinizzotto, Aucoin, Christensen – Mauer, Kahun, Wörle Tore: 0:1 (16:17) George (Hooton, Lampl); 1:1 (22:46) Wörle (Mauer, Kahun);  1:2 (37:57) Combs (Lampl, Welsh); 1:3 (48:01 Mauermann (Bast); Strafzeiten: München: 2 Minuten + 10 Pinizzotto – Pinguins: 6 Minuten Schiedsrichter: Lasse Kopitz, Georg-Rainer Köttstorfer Zuschauer: 3810    

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