Ex-Vulkan-Chef tritt an: Friedrich Hennemann will sich beim Landesparteitag der SPD am kommenden Sonnabend zur Wahl stellen.

Friedrich Hennemann will sich beim Landesparteitag der SPD am kommenden Sonnabend zur Wahl stellen.

Foto: Mündelein

Bremerhaven

Ex-Vulkan-Chef will Landes-SPD führen

Von Klaus Mündelein
27. April 2016 // 10:00

Als ehemaliger Boss des untergegangenen Vulkan-Konzerns war Friedrich Hennemann Chef von 22000 Mitarbeitern. Jetzt will er die Landes-SPD führen und den seit Jahren anhaltenden Mitgliederschwund stoppen. Hennemann will in den kommenden zwei Jahren dafür sorgen, dass rund 1000 neue Mitglieder in die Partei eintreten. Ein kühnes Ziel. Aber wahrscheinlich wird der 80-Jährige keine Chance bekommen, es in Angriff zu nehmen. In der Partei hat er kaum Unterstützung.

Mehrheit für Aulepp

Die Mehrheit wollte eine junge Frau:  Sascha Karolin Aulepp. Die Bürgerschaftsabgeordnete setzte sich bei der Mitgliederbefragung gegen Mustafa Güngör durch.  Hennemann wollte bei dieser Mitgliederbefragung ebenfalls antreten. Aber weder die Genossen in Bremen-Nord noch die Arbeitnehmerfraktion wollten den Mann nominieren, der für viele Genossen den Verlust vieler Werftarbeitsplätze in Bremerhaven und Bremen zu verantworten hat.

Hennemann glaubt an seine Chance

Hennemann sieht das anders. Für den  Untergang  des Vulkan macht er die "Großbanken" verantwortlich. Und trotz der mangelnden Unterstützung durch die Parteiführung glaubt er an seine Chance: Beim SPD-Landesparteitag am kommenden Sonnabend will er gegen Aulepp antreten. Hier haben trotz der Mitgliederbefragung die Delegierten das letzte Wort.

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