Rund um die "Unions-Stuben" in der Bremerhavener Bismarckstraße ist eine Rassismus-Debatte entbrannt.

Rund um die "Unions-Stuben" in der Bremerhavener Bismarckstraße ist eine Rassismus-Debatte entbrannt.

Foto: Arnd Hartmann

Bremerhaven

Experte beobachtet: „Union Stuben“ hat rechtsextreme Gäste

28. August 2020 // 06:25

Die öffentlich geführte Rassismus-Debatte wegen eines Lakritz-Likörs namens „Bimbo“ hat die Union Stuben in Bremerhaven dazu veranlasst, ihr Getränk in „Schwarzer Teufel“ umzubenennen. Das gab der Inhaber auf der Facebook-Seite der Kneipe bekannt. Aber ist die Sache damit erledigt?

Rassistische Geisteshaltung

Der „Bimbo“-Vorfall deute, laut André Aden vom Mobilen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus in Bremen, auf eine rassistische Geisteshaltung hin, die sich durch die Namensänderung nicht plötzlich in Luft auflöse. Die spiegele sich auch im Publikum der Kneipe wider, sagt der Experte für Rechtsextremismus in Bremerhaven.

Rechtsextreme Gäste

Das Beratungsteam beobachtet die Gaststätte bereits seit zwei Jahren und stellt fest, dass sich hier häufig Menschen aus dem Umfeld der rechtsextremen Partei „Die Rechte“ aufhalten würden. Auch der Verfassungsschutz ist inzwischen auf die Kneipe aufmerksam geworden.

Wo sich Rechtsextreme in Bremerhaven treffen und wie groß die Szene aktuell ist, lest ihr auf Nord|erlesen.de.

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