Sieben Millionen Fischstäbchen werden pro Tag in Bremerhaven bei Iglo gefertigt. Je nachdem, für welches Land die Packung bestimmt ist, ändern sich Fischsorte, Rezeptur und Verpackung.

Sieben Millionen Fischstäbchen werden pro Tag in Bremerhaven bei Iglo gefertigt. Je nachdem, für welches Land die Packung bestimmt ist, ändern sich Fischsorte, Rezeptur und Verpackung.

Foto: Farcas/BIS

Bremerhaven
Unternehmen

Fischstäbchen: Der Nationalgeschmack bestimmt die Rezeptur

Von nord24
18. August 2018 // 18:30

Bremerhaven ist die Welthauptstadt der Fischstäbchen. Im Fischereihafen steht eine der größten Fischstäbchenfabriken der Welt. Sie beliefert nahezu den ganzen Kontinent mit den panierten Mini-Fischfilets. Doch die Fischstäbchen, die hier vom Band laufen, sind nicht für jedes Land gleich.  Allein Iglo produziert hier pro Jahr für den europäischen Markt eine Menge, die hintereinandergelegt rund viermal um den Erdball reichen würde: mehr als 50 000 Tonnen Fischstäbchen. Die Tagesproduktion: rund sieben Millionen Stück.

Rechteckige Appetithappen

Um die rechteckigen Appetithappen aber in jedem Land verkaufen zu können, sind unterschiedliche Strategien notwendig. Denn: Der Geschmack ist überall anders. „Wir reagieren auf die länderspezifischen Ansprüche und haben unterschiedliche Ansätze“, sagt Alfred Jansen, verantwortlich für die Kommunikation der Iglo-Fabrik Frozen Fish International. „Heute wird für die meisten Fischstäbchen die Fischart Alaska-Seelachs verwendet. In Großbritannien bevorzugen die Menschen allerdings Kabeljau und in Italien mögen die Leute am liebsten Seehecht. Dazu kommen auch noch Fischstäbchen-Varianten auf Basis von Wildlachs.“ Und auch die Panade ist für einzelne Länder unterschiedlich.

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