Der Sprengmeister Andreas Rippert  war in Zeitdruck. Weil der Zünder an der Fliegerbombe nicht mehr einwandfrei funktionierte, musste sie schnellstmöglichst gesprengt werden.

Der Sprengmeister Andreas Rippert war in Zeitdruck. Weil der Zünder an der Fliegerbombe nicht mehr einwandfrei funktionierte, musste sie schnellstmöglichst gesprengt werden.

Foto: Ingo Wagner/dpa

Bremerhaven

Fliegerbombe am Luneort gesprengt

Von Lili Maffiotte
27. Juli 2016 // 20:32

Andreas Rippert ist immer dann zur Stelle, wenn es Bomben geht. Eine ist vor rund zwei Wochen bei Baggerarbeiten am ehemaligen Flughafen Luneort gefunden worden. Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Die hat Rippert heute gegen 18.30 Uhr ordnungsgemäß gesprengt.

Zweiter Zünder für Fliegerbombe

Die Baggerarbeiten für den neuen Offshore-Terminal laufen. Dort ist die Bombe in der Nähe der alten Landebahn gefunden worden. Weil der Zünder der Bombe nicht mehr einwandfrei funktionierte, drängte die Zeit. Sprengmeister Andreas Rippert vom Kampfmittelräumdienst aus Bremen versah die Bombe mit einem zweiten Zünder, anschließend wurde die Bombe eingebuddelt und ordnungsgemäß gesprengt.

Evakuierung von Firmen

Die Einsatzkräfte hatten zuvor Mitarbeiter von Firmen gebeten, ihre Arbeitsplätze sicherheitshalber zu verlassen. Der Sicherheitsradius betrug rund 400 Meter.

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