Seestadt-Immobilien-Chef Frank Jacobsen (links) und Stäwog-Chef Sieghard Lückehe bei der täglichen Sichtung der Angebote: Wohnraum für Flüchtlinge ist auch in Bremerhaven knapp geworden. Foto Schwan

Seestadt-Immobilien-Chef Frank Jacobsen (links) und Stäwog-Chef Sieghard Lückehe bei der täglichen Sichtung der Angebote: Wohnraum für Flüchtlinge ist auch in Bremerhaven knapp geworden. Foto Schwan

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Bremerhaven
Politik

Flüchtlinge brauchen dringend Wohnraum

Von nord24
13. Dezember 2015 // 16:29

Heime, Häuser, Wohnungen, demnächst auch Hallen: Die Stadt baut für die Unterkunft der Flüchtlinge auf vier Fundamenten. Knapp 3000 Asylsuchende leben zurzeit in Bremerhaven. Vorige Woche wurde mit 170 die bisherige Höchstzahl an neu Eingereisten registriert. Alle, die ankommen, bekommen umgehend eine Bleibe.

Limit ist fast erreicht

Doch das Limit auf dem privaten Wohnungsmarkt sei fast erreicht, betont Frank Jacobsen. „Bisher mieten wir pro Woche noch etwa 20 Wohnungen an“, bilanziert der Chef von Seestadt-Immobilien. Täglich sichtet sein Team Zeitungen und Internet, kontaktiert Makler und 60 Hausverwaltungen. Doch: „Wir verhandeln jetzt auch mit regionalen Eigentümern gewerblicher Hallen, ob und wie Umbauten machbar sind“, sagt Jacobsen. „Einzelhandel und Handwerk – keine Discounter.“

Seestadt-Immobilien hofft auf Angebote

Wer Wohnraum anbieten will, kann sich an Seestadt-Immobilien wenden. Telefon: 59 02 43 -8/-9 oder per E-Mail an Uwe.Boller@seestadt-immobilien.bremerhaven.de. Weitere Informationen zum Thema Flüchtlingshilfe in Bremerhaven gibt es hier.

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