Gesichert von einem großen Polizeieinsatz haben rund 140 Mitglieder des Kurdisch-Deutschen Gemeinschaftsvereins am Sonnabend für das Ende der türkischen Invasion in Syrien demonstriert. Der Zug bewegte sich vom Ernst-Reuter-Platz über die Lloydstraße (Foto) bis zur Großen Kirche. Befreundete Vereine wie Dialog und Bündnis gegen Rechts haben sich angeschlossen. Foto: Schwan

Gesichert von einem großen Polizeieinsatz haben rund 140 Mitglieder des Kurdisch-Deutschen Gemeinschaftsvereins am Sonnabend für das Ende der türkischen Invasion in Syrien demonstriert. Der Zug bewegte sich vom Ernst-Reuter-Platz über die Lloydstraße (Foto) bis zur Großen Kirche. Befreundete Vereine wie Dialog und Bündnis gegen Rechts haben sich angeschlossen. Foto: Schwan

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Bremerhaven

Friedliche Demo: Kurdisch-Deutscher Verein fordert Ende der Türkei-Invasion

Von Susanne Schwan
19. Oktober 2019 // 15:45

Sie fordern das Ende der türkischen Angriffe und warnen vor einer "humanitären Katastrophe":  Rund 140 Mitglieder des Kurdisch-Deutschen Gemeinschaftsvereins Bremerhaven haben am Sonnabendmittag friedlich in der City demonstriert. Die Polizei hat die Kundgebung mit acht Einsatzwagen und einigen Motorrädern gesichert. "Wir haben uns wie immer bei politischen Demonstrationen für alle Eventualitäten gut aufgestellt", erklärte Polizeisprecher Frank Schmidt zum Auftakt der Demo am Ernst-Reuter-Platz. Ohne Störungen marschierte der Zug, dem sich solidarische Vereine wie Gleiche Rechte Dialog und das Bündnis gegen Rechts anschlossen, durch Hafen- und Lloydstraße bis in die Fußgängerzone.

Bremerhavener Bündnis fordert Solidarität

"Wir rufen alle Menschen auf, in dieser Stunde Haltung zu zeigen", appellierte Dilan Özel vom kurdischen Vorstand. "Dieser Krieg ist völkerrechtswidrig", ergänzte Hanne Beutel vom Bremerhavener Bündnis gegen Rechts. "Wir fordern die Bundesregierung auf, die Rüstungsexporte sofort zu stoppen."

Menschenrechtler prangern Kriegsverbrechen an

Hintergrund der Demo ist der Überfall türkischer Militärs auf das kurdische Gebiet Rojava in Syrien. Die Aktion wird international kritisiert. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International werfen der türkischen Armee und verbündeten Milizen Kriegsverbrechen vor.

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