Salat und Co. dürfen bei Oliver Henrikson jetzt vom Mini-Treibhaus in das Hochbeet ziehen.

Salat und Co. dürfen bei Oliver Henrikson jetzt vom Mini-Treibhaus in das Hochbeet ziehen.

Foto: Lammers

Bremerhaven
Freizeit
Service

Gärtner können verrottende Pflanzen als Beet-Heizung nutzen

Von Andrea Lammers
9. März 2019 // 16:30

Kein Wunder, dass es Gartenfreunde schon in den Fingern juckt: bei den frühlingshaften Temperaturen. Doch jetzt völlig unreflektiert im Garten drauf los zu buddeln, kann schief gehen. Oliver Henrikson aus Bremerhaven verrät einen Trick, mit dem schon jetzt draußen gepflanzt werden kann.

Garten besser nicht winterfest machen

Henrikson ist Bezirksfachberater beim Bezirksverband der Gartenfreunde. „Als es vor Kurzem schon so schön sonnig war, habe ich die Hochbeete für die ersten Pflanzen vorbereitet“, erzählt er. Dafür hat er die oberste Schicht aus den Beeten abgetragen. „Dann habe ich altes Laub und Strauchschnitt aufgefüllt und danach mit der entnommenen Erde wieder abgedeckt.“ Henrikson hat im Herbst darauf verzichtet, den Garten winterfest zu machen.

Blätter und Sträucher werden zur Heizung

„Laub und Sträucher bieten Tieren ein Quartier und sind hilfreich bei der Nahrungssuche." Im Vorfrühling, lassen sich alte Blätter und Sträucher als Grundlage für Beete nutzen. „Die Verrottungswärme ist wie eine Fußbodenheizung für die Pflänzchen, die man jetzt schon ins Hochbeet setzen kann.“
Welche Gemüsesorten schon jetzt nach draußen können, lest Ihr am Sonntag, 10.3.19, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.

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