Neue Freunde vom Verein Mittelalterlicher Friesenhof in Cappel-Neufeld packen mit an: Stefan Wagner säubert das Dach des Speckenbütteler Geesthofs.

Neue Freunde vom Verein Mittelalterlicher Friesenhof in Cappel-Neufeld packen mit an: Stefan Wagner säubert das Dach des Speckenbütteler Geesthofs.

Foto: Bauernhausverein

Bremerhaven

Geesthof eröffnet die Saison

Von Susanne Schwan
29. April 2016 // 08:00

Es wird laut am 1. Mai: Mit dem großen Wettstreit der krähenden Hähne beginnt  die Saison auf der historischen Geesthofanlage. Das  Freilichtmuseum im Speckenbütteler Park lädt von  10 bis etwa 17 Uhr zu Vergnügen mit Livemusik, Grillwurst, Butterkuchen und geräucherten Forellen ein.

Hähne krähen um die Wette

Im Mittelpunkt der Saisoneröffnung steht das traditionelle Wettkrähen stolzer Hähne von Rassegeflügelzüchtern aus Stadt und Land. Der erste Schrei erschallt um 10 Uhr. Ab 11 Uhr erschallt Harmonisches: Der einstige Bremerhavener und Wingster Zoo-Chef, Dr. Rüdiger Wandrey, greift mit seiner Band in die Saiten. Zu Oldies der 60er Jahre von Beatles und Stones bieten die Vereinsmitglieder jede Menge Kurzweil und Kulinarisches.

Neue Kooperationspartner packen mit an

Der Traditionsverein von 1908 hat neue Kooperationen:  Der kürzlich gegründete Verein "Mittelalterlicher Friesenhof Cappel-Neufeld"  bringt jüngere Mitstreiter ins Handwerkerteam des Bauernhausvereins. Denn die ehrenamtlich Aktiven sind meistens über 70 und  froh über Hilfe. Die ersten Freunde haben schon mit angepackt und das Geesthof-Dach gesäubert.

Schüler entwerfen Multimedia-Führer

Außerdem ist nun das Schulzentrum Carl-von-Ossietzky Partner des Bauernhausvereins. Mit Schülern der 9. bis 11. Klasse erarbeitet der Verein ein neues Multimedia-Konzept für die drei Freilichtmuseen. Das sind Geesthof, Marschenhaus-Anlage und die Bockwindmühle. Die Schüler wollen für alle Exponate auch einen Code entwerfen, der per Smartphone Besuchern die Museen erklärt.

Verein handelt neuen Pachtvertrag aus

Zurzeit verhandelt der Verein noch über die Pachtverlängerung mit der Stadt. Der alte Vertrag läuft zum 1. Oktober aus. Wird er nicht erneuert und verlängert, fallen 13.200 Quadratmeter Museumsboden  zurück ins Eigentum der Stadt. Die müsste sich dann an Stelle des Vereins um die Unterhaltung kümmern. Da das niemand will, werden jetzt neue Laufzeiten von fünf Jahren ausgehandelt. Außerdem bezuschusst die Stadt den Verein mit jährlich 30.000 Euro zur Unterhaltung der Museen.

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