Ein Wegweiser zeigt zum Parkplatz für ein Impfzentrum.

Der Landkreis Cuxhaven will sich von der Stadt Bremerhaven nicht helfen lassen. Deshalb können sich ältere Menschen aus dem Landkreis Cuxhaven nicht in Bremerhaven gegen Corona impfen lassen.

Foto: dpa

Bremerhaven

Gespräche scheiterten: Impf-Mauer fällt doch nicht

28. Januar 2021 // 15:49

Die Impf-Mauer zwischen Niedersachsen und und dem Land Bremen fällt nun doch nicht: Nach Infos von nord24 scheiterten die Verhandlungen.

Konkretes Angebot abgelehnt

Es gab keine Einigung über die Modalitäten, wie sich auch ältere Bürger aus der niedersächsischen Grenzregion im Impfzentrum Bremerhaven gegen Corona impfen lassen könnten.

Landrat Kai-Uwe Bielefeld bestätigte nord24, dass die Gespräche mit Bremerhaven zu keinem positiven Abschluss geführt haben. Die Stadt Bremerhaven hatte dem Landkreis zwar rasch ein konkretes Angebot zum Ermöglichen des grenzübergreifenden Impfens gemacht.


Es scheitert auch am Geld

Der Kreis Cuxhaven und das Land Niedersachsen stimmten diesem Angebot aber nicht zu. Nach den Worten des Landrates führten die Gespräche zu der Erkenntnis, dass die Impfsysteme beider Bundesländer in der Praxis nicht kompatibel sind.

Nach nord24-Informationen ging es dabei auch um Kosten. Die Stadt Bremerhaven soll neben einem Ausgleich von Impfdosen 130 € pro geimpftem Bürger aus Niedersachsen gefordert haben. Berechnungen sollen ergeben haben, dass das den tatsächlichem Mehraufwand der Stadt entspricht. Das lehnten Kreis Cuxhaven und Land Niedersachsen ab.

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