Professor Gerd Glaeske von der Uni Bremen fordert ein besseres Präventionskonzept der Politik, um die Pandemie einzudämmen.

Professor Gerd Glaeske von der Uni Bremen fordert ein besseres Präventionskonzept der Politik, um die Pandemie einzudämmen.

Foto: Raphael Hünerfauth/Photothek

Bremerhaven

Gesundheitswissenschaftler kritisiert Umgang der Politik mit Corona-Pandemie

10. April 2020 // 18:05

Gesundheitswissenschaftler Professor Gerd Glaeske von der Uni Bremen hat Kritik am Umgang der Politik mit der Corona-Pandemie geäußert.

„Gefahr sozialer Ungleichheit“

Die allgemeinen Präventionsmaßnahmen zur Ausbreitung des Virus, der teilweise „Shutdown“, seien nur beschränkt wirksam und würden die Gefahr bergen, soziale Ungleichheit und andere Konflikte zu verstärken.

„Zahlen mit wenig Aussagekraft“

Gemeinsam mit Kollegen aus ganz Deutschland hat er dazu ein Thesenpapier verfasst. „Die Politik trifft ihre Entscheidungen mit großer Tragweite auf der Basis von Zahlen, die nur eine geringe Aussagekraft haben“, sagt Glaeske. „Die Zahl der gemeldeten Infektionen sagt nicht viel aus, weil zu wenige Menschen getestet werden und die Messungen immer einige Tage hinterherhinken.“

Was Glaeske alternativ vorschlägt, um die Pandemie einzudämmen, lest ihr am Samstag in der NORDSEE-ZEITUNG und schon jetzt auf www.norderlesen.de.

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