Den Wettlauf um die Riesen-Containerschiffe wollen die Grünen aufgeben. Die Kajenertüchtigung an der Bremerhavener Stromkaje könne nicht mehr der entscheidende Faktor sein. Foto: Scheer

Den Wettlauf um die Riesen-Containerschiffe wollen die Grünen aufgeben. Die Kajenertüchtigung an der Bremerhavener Stromkaje könne nicht mehr der entscheidende Faktor sein. Foto: Scheer

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Bremerhaven

Grüne: Keinen Wettlauf mehr um die Container-Giganten

16. September 2020 // 13:05

Den Wettlauf um die Container-Giganten wollen die Grünen nicht mehr mitmachen. Auf dem Niveau von Rotterdam könne Bremerhaven nicht mithalten, heißt es.

Containerfracht nimmt ab

Das betonte der Bürgerschaftsabgeordnete der Grünen, Robert Bücking, in der Stadtbürgerschaft. Da die Hoheitsrechte über die Bremerhavener Stromkaje bei der Stadt Bremen liegen, wurde die Debatte um die geplante Kajenertüchtigung an den Terminals I bis IIIa auch nicht im Landtag, sondern in der Stadtbürgerschaft geführt. Hier zeigte sich die rot-grün-rote Koalition skeptisch.

Konkurrenz hat Vorteile

Bevor später tatsächlich 170 Millionen Euro in die Kajenertüchtigung investiert werden, wollen die Koalitionäre mit Gutachten überprüft wissen, ob sich das auch lohnt. Die Containerfracht nehme seit Jahren ab, und Konkurrenten wie Rotterdam hätten viele Vorteile. Die Grüne setzten zudem durch, dass es nach der anstehenden Fahrrinnenanpassung künftige keine weitere Außenweservertiefung mehr geben wird.

Was die Opposition zur Haltung der Regierungsfraktionen sagt, lest ihr auf NORD|ERLESEN.

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