Vermessen wurde die „Seute Deern“ bereits. Aber ein originalgetreuer Nachbau dürfte nicht finanzierbar sein. Von bis zu 80 Millionen Euro Kosten ist die Rede. Günstiger soll der Nachbau der „Najade“ sein, eines 1888 bei Tecklenborg gebauten Segelschiffs aus Stahl.

Vermessen wurde die „Seute Deern“ bereits. Aber ein originalgetreuer Nachbau dürfte nicht finanzierbar sein. Von bis zu 80 Millionen Euro Kosten ist die Rede. Günstiger soll der Nachbau der „Najade“ sein, eines 1888 bei Tecklenborg gebauten Segelschiffs aus Stahl.

Foto: Sina Schuldt/dpa

Bremerhaven

Gutachten: Nachbau der „Seuten Deern“ kostet 80 Millionen

4. September 2020 // 16:34

Dem Vernehmen nach soll ein Nachbau der Bark aus Holz in Bremerhaven bis zu 80 Millionen Euro kosten. Das würde den finanziellen Rahmen sprengen.

Variantengutachten

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hatte im vergangenen Jahr 46 Millionen Euro für den Nachbau der „Seuten Deern“ bewilligt. Die Kostenschätzung von bis zu 80 Millionen Euro soll in dem Variantengutachten stehen, das Fachleute im Auftrag der Stadt erstellt haben. Das Gutachten bleibt weiterhin unter Verschluss.

Anderer Nachbau

Aber aus Kreisen der Regierungskoalition sickern erste Informationen durch. Angeblich möchte die Stadt ein preiswerteres Projekt umsetzen: Den Nachbau eines anderen, früher bei der Geestemünder Tecklenborg-Werft gebauten Segelschiffs von ähnlicher Größe wie die „Seute Deern“.

Welches Schiff die Stadt nachbauen will und wo die „Schulschiff Deutschland“ in Bremerhaven liegen könnte, lest Ihr am Samstag in der NORDSEE-ZEITUNG oder jetzt bei NORD|ERLESEN.

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