Pluspunkt bei der Bewertung: In der neuen Kogge-Halle zeigt das Schiffahrtsmuseum, wie sich Objekt und Forschung gut in einer Ausstellung präsentieren lassen.

Pluspunkt bei der Bewertung: In der neuen Kogge-Halle zeigt das Schiffahrtsmuseum, wie sich Objekt und Forschung gut in einer Ausstellung präsentieren lassen.

Foto: Scheer

Bremerhaven
Wissenschaft

Gute Noten für das Deutsche Schiffahrtsmuseum

Von Ursel Kikker
2. Dezember 2017 // 12:00

Das Deutsche Schiffahrtsmuseum (DSM) hat bei einer Begutachtung sehr gut abgeschnitten. Damit hat es gute Chancen, seine Millionen-Förderung weiterhin zu bekommen.

Zuvor hat das DSM schlecht ausgesehen

Das war keineswegs eine klare Sache. Bei der letzten Bewertung durch den Senat der Leibniz-Gemeinschaft 2014 hatte das DSM schlecht ausgesehen. Beim diesjährigen Besuch dagegen konnten DSM-Direktorin Prof. Sunhild Kleingärtner und ihr Team punkten.

Förderung junger Forscher

Die Neuausrichtung sei bemerkenswert. Sammlung, Forschung und Ausstellung würden überzeugend zusammen geführt. Viele weitere Punkte fielen den Prüfern positiv auf, darunter wissenschaftliche Kooperationen, mehr Drittmittel und die Förderung junger Forscher. Die DSM-Chefin freut sich: "Der tolle Erfolg ist, dass der Neuausrichtungskurs bestätigt wurde."

Es geht um Millionen für das Museum

Für ihr Haus geht es auch um viel Geld. Denn die acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft werden vom Bund und den jeweiligen Ländern finanziert. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz prüft die Förderungswürdigkeit. Entscheidungsgrundlage ist die Empfehlung des Senats der Leibniz-Gemeinschaft. Das DSM hat einen Etat von rund sechs Millionen Euro.

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