Vom Bungalow bis zum „Toskana-Haus“: Alles ist möglich in der Neubausiedlung von Anatoli Delgas in Leherheide. Erste Bauherrin ist Lydia Kronwald.

Vom Bungalow bis zum „Toskana-Haus“: Alles ist möglich in der Neubausiedlung von Anatoli Delgas in Leherheide. Erste Bauherrin ist Lydia Kronwald.

Foto: Ulrich

Bremerhaven

Häuslebauer sorgen für Bauboom in Leherheide

Von Susanne Schwan
2. Juni 2017 // 09:00

In Leherheide boomt das Bauen: Im Waldviertel hat die Gewoba 100 Grundstücke auf 8 Hektar in Rekordzeit verkauft. Einen Kilometer nördlich, Ecke Debstedter Weg, macht ein Investor 2500 Quadratmeter Kirchenland zu Baugrund. Und am Mecklenburger Weg 143 wächst derweil die größte privat entwickelte Neubausiedlung der Stadt.

13 Häuser am Debstedter Weg verkauft

Seit Anfang 2016 gehören hier 12 300 Quadratmeter einstiges Supermarktgelände – gut 1,2 Hektar – zwischen Wasserwerkswald und Kreuzung Hans-Böckler-Straße dem jungen Bauunternehmer Anatoli Delgas. Der 39-Jährige hat hier 17 Ein- und Mehrfamilienhaus-Grundstücke baureif gemacht. „13 sind verkauft“, sagt er, „und vier reserviert.“ Drei Häuser stehen schon, das erste wird im Kürze bezogen.

Dreigeschossiger Komplex am Mecklenburger Weg

Soweit ist es 1000 Meter Luftlinie weiter nördlich, am Mecklenburger Weg noch nicht: Erst muss das alte Gebäude der neuapostolischen Gemeinde weichen, ehe Manfred Borowsky mit dem – längst genehmigten – Bau eines dreigeschossigen Komplexes für elf barrierefreie Wohnungen samt Gärten und Stellplätzen beginnen kann.

Zwei Millionen Euro investiert

„In den nächsten sechs, acht Wochen wird die einstige Kirche abgerissen“, sagt der Investor, der rund zwei Millionen Euro in das Projekt steckt. „Wir bauen, wenn bis Jahresende mindestens die Hälfte der Wohnungen verkauft ist“, sagt der Unternehmer. „Wir könnten einen Teil der Wohnungen auch vermieten. Die Nachfrage ist da.“

Investor kann sich mehr vorstellen

Nicht nur bei Leherheider Senioren, die aus dem alten Häuschen, aber nicht aus ihrem Viertel raus wollen. Auch bei Familien: „Ich könnte mir gut vorstellen“, betont Anatoli Delgas, „in zwei Jahren in noch ein großes Baugebiet zu investieren. Am Fehrmoorweg vielleicht.“

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