Stolz auf das in wochenlanger Kleinarbeit erstellte Mosaik, das auf die Quartiersmeisterei Lehe in der Uhlandstraße 28 hinweist (von rechts): Quartiersmeisterin Brigitte Hawelka, die Förderwerk-Mitarbeiter Henry Wiese, Axel Mahler, Jörg Fricke, Stefan Schlie und Sascha Johann sowie Hauseigentümer Tim Thiemann.

Stolz auf das in wochenlanger Kleinarbeit erstellte Mosaik, das auf die Quartiersmeisterei Lehe in der Uhlandstraße 28 hinweist (von rechts): Quartiersmeisterin Brigitte Hawelka, die Förderwerk-Mitarbeiter Henry Wiese, Axel Mahler, Jörg Fricke, Stefan Schlie und Sascha Johann sowie Hauseigentümer Tim Thiemann.

Foto: Heske

Bremerhaven

Handgeschliffenes Mosaik für die Quartiersmeisterei Lehe

Von Christian Heske
12. Mai 2018 // 18:30

Die Quartiersmeisterei im Bremerhavener Stadtteil Lehe hat eine neue optische Visitenkarte: Ein Mosaik.  In wochenlanger Kleinarbeit haben Mitarbeiter des Förderwerks das kleinteilige Werk hergestellt.

Mosaik macht die Quartiermeisterei sichtbar

Die Quartiermeisterei befindet sich zwar mitten im Goethequartier, war aber bisher in der Uhlandstraße 28 nicht auf den ersten Blick erkennbar. „Wir wollten sie in der Seitenstraße etwas sichtbarer machen“, erläutert Quartiersmeisterin Brigitte Hawelka. Sie habe schon immer die Krake im Leher Stadtpark bewundert. Mitarbeiter des Förderwerks Bremerhaven hatten die 2013 fertiggestellte Skulptur im Park in mühevoller Kleinarbeit gebaut.

Kein einfacher Job

Die Mosaikwerkstatt des Förderwerks machte sich nun erneut um das Ortsbild in Lehe verdient. Das 1,74 Meter breite und 1,4 Meter hohe Mosaik mit den Buchstaben „Q“ und „L“ ziert jetzt die Fassade. Für die aus EU- und städtischen Mitteln finanzierte Quartiersmeisterei fiel die Fassadenverschönerung  günstig aus: Lediglich 1500 Euro an Materialkosten waren aufzubringen, denn die Teilnehmer an den Beschäftigungsmaßnahmen des Förderwerks werden über das Jobcenter finanziert.

Fliesenbruchstücke sind mit Fliesenkleber befestigt

Das Mosaik war kein einfacher Job für die Mitarbeiter des Förderwerks, die fünf bis sechs Wochen Arbeitszeit in kleinteilige Werk investierten: „Auf Zementplatten als Untergrund haben wir die Fliesenbruchstücke mit Fliesenkleber befestigt“, berichtet Henry Wiese. „Jedes einzelne Bruchstück ist per Hand geschliffen, damit man sich nicht daran verletzen kann und es ein weicheres Bild ergibt“, erzählt der 53-Jährige.    

Diese Artikel könnten dich auch interessieren
Unser Digital-Magazin
Norderlesen Digital-Magazin
Verschenken & selbst genießen
Hein! Dein Norden

Thema Corona: Viele fordern eine Ende der Maskenpflicht im Handel. Wie steht ihr dazu?

581 abgegebene Stimmen
Folge nord24 via Messenger
Folge den Pinguins via Messenger