Ein neues Zuhause für Hausgänse: Waldemar Martens hat die drei „Findelkinder“ in seinen Garten am Bürgerpark aufgenommen.

Ein neues Zuhause für Hausgänse: Waldemar Martens hat die drei „Findelkinder“ in seinen Garten am Bürgerpark aufgenommen.

Foto: Katja Gallas

Bremerhaven
Tiere

Hausgänse im Bürgerpark ausgesetzt

24. April 2020 // 15:57

Erst hörten sie Gänsegeschrei, wenig später standen die schneeweißen Hausgänse schon verloren auf dem Hof des Gartenbauamts am Bürgerpark in Bremerhaven.

Namen wie die Neffen von Donald Duck

Tick, Trick und Track – so hat Renate Martens die drei Findelgänse getauft – sind im Bürgerpark ausgesetzt worden. Das erleben Renate und Waldemar Martens nicht zum ersten Mal.

Hunde werden zum Problem

Man könnte meinen, bei Wiesen, Wald und Teichen hätte es die Gänse schlechter treffen können. Doch ein Mal ausgesetzt, sind die Tiere leichte Beute für freilaufende Hunde. „Hausgänse haben überhaupt keine Angst. Sie sind so zutraulich. Wir haben es hier im Bürgerpark mit unangeleinten Hunden zu tun. Aber auch mit Füchsen“, erklärt Thorsten Hainhorst, Leiter des Pflegebezirks Bürgerpark.

Einsame dritte Gans

Waldemar Martens hörte erst die Gänse und dann einen Mann nach seinem Hund schreien. Wenig später standen die ersten zwei Gänse verloren auf dem Bauamtshof. Martens hat sofort reagiert und die Vögel in seinen Garten getrieben. Mitarbeiter des Gartenbauamts fanden wenig später die dritte Gans einsam im Bürgerpark und brachten auch sie in Martens‘ Garten.

Tierheim bietet Unterstützung

Eigentlich wollte das Paar keine Gänse mehr aufnehmen – Waldemar Martens ist gesundheitlich eingeschränkt. Ihm war wichtig, zu klären, was mit den Gänsen passiert, wenn er sich nicht mehr kümmern kann. Amelie Bensch vom Tierheim Bremerhaven hat ihm bereits zugesichert, dass das Tierheim die Gänse übernimmt, sobald die Versorgung gesundheitlich nicht mehr möglich ist. Doch bis aufs erste haben die drei ein sicheres Zuhause gefunden.

Mehr zu den Findelgänsen am Samstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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