Container der "MSC Zoe" treiben in der Nordsee in niederländischen Küstengewässern.

Die "MSC Zoe" hatte zu Beginn des Jahres auf dem Weg nach Bremerhaven Hunderte Container in stürmischer See verloren.

Foto: Nlcg-Phcgn/Netherlands Coast Guard/dpa

Bremerhaven
Der Norden

Havarie der "MSC Zoe": Containersuche wird unterbrochen

Von nord24
7. Januar 2019 // 16:00

Nach der Havarie des Frachters "MSC Zoe" wird die Suche nach den Containern am Montagabend unterbrochen. Laut Havariekommando ist ein herannahendes Sturmtief der Grund dafür.

Suche am Montag fortgesetzt

Nach Angaben des Havariekommandos haben die Schiffe "Neuwerk", "Mellum", "Gustav Meyer", "Norden", "Wega", "Borkum" und "Paapsand" am Montag die Suche nach den Containern auf See fortgesetzt. Die meisten per Sonar auf dem Meeresboden lokalisierten Container in deutschen Gewässern befänden sich in etwa 20 Meter Wassertiefe rund 22 Kilometer nördlich von Borkum, wo auch Ladung angespült wurde.

Für Notschleppeinsätze bereit

Doch wegen eines heranziehenden Sturmtiefs in der Nacht zu Dienstag – mit Windstärken von acht bis elf und schlechter Sicht – wird die Suche ab Montagabend unterbrochen. Die Schiffe "Neuwerk" und "Mellum" nehmen dann ihre üblichen Sturmpositionen ein und halten sich für eventuelle Notschleppeinsätze bereit. Wann die Suche fortgeführt wird, steht derzeit noch nicht fest.

Immer informiert via Messenger

Ist es die richtige Entscheidung, dass der Weihnachtsmarkt 2020 in Bremerhaven stattfinden darf?

1179 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger