Die Kängurus sind das Maskottchen der "Springflut"-Kampagne. Sie stehen für den großen Sprung, in die Selbstständigkeit einmal hineinzuschnuppern.

Die Kängurus sind das Maskottchen der "Springflut"-Kampagne. Sie stehen für den großen Sprung, in die Selbstständigkeit einmal hineinzuschnuppern.

Foto: Scheer

Bremerhaven

Hier gibt es coole Angebote in Bremerhaven für kurze Zeit

Von Sophia Welbhoff
13. April 2017 // 10:00

Die Stadt Bremerhaven hat keine Lust mehr auf leerstehende Geschäfte in der Innenstadt. Seit vergangenem Jahr wird der Leerstand deshalb mit der "Springflut"-Kampagne bekämpft, die die Städtische Wohnungsgesellschaft Stäwog organisiert. Gestern wurde eine Zwischenbilanz gezogen. Mit sogenannten Pop-up-Läden, also Geschäften, die nur für kurze Zeit vermietet werden und die dann wieder verschwinden, sollen die Geschäftsräume dauerhaft belegt werden. Und die Aktion hat Erfolg: „Die Kampagne hat mittlerweile einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht. Wir konnten einen Laden sogar dauerhaft vermieten“, erzählte Sieghart Lückehe, Geschäftsführer der Stäwog.

Pop-up-Stores in der "Bürger"

  • Bürger 81: Sanaà – Inhaber Fuad Al-Olofi hat den Laden für zwei Monate, noch bis zum 30. April, gemietet und verkauft Fashion- und Sportmode. Er könnte sich vorstellen, auch länger zu bleiben, wollte die kurze Mietdauer aber nutzen, um auszuprobieren, wie das Geschäft läuft.
  • Bürger 87: Ladengemeinschaft des Landvolk Kreisverbands Wesermünde, des Imkervereins Wesermünde, der Jägerschaft Wesermünde-Bremerhaven, des Online-Direktvermarkters Pielers und des Kreislandvolkverbands Wesermünde. „Wir bringen das Land in die Stadt“, fasst Landvolk-Geschäftsführerin Julia Grebe das Konzept des Ladens zusammen. Noch bis heute Abend haben Besucher Zeit, dort vorbeizuschauen.
  • Bürger 111: Blumen Calla – „Das ist unser Knallerladen“, sagt Lückehe. Ab September wird Anika Grunert mit „Blumen Calla“ dauerhaft dort einziehen. „Für uns ein großer Erfolg“, so Lückehe.
  • Bürger 116: Aennes Herzblut – „Mir geht es um Nachhaltigkeit“, sagt Aenne Reher, die in ihrem Laden selbst genähte Kindermode und Accessoires aus abgelegten Kleidungsstücken verkauft. Nachmieterin wird ab 22. April Claudia Richter. Sie wird zwei Wochen lang Fotografien, Faltkarten und Bücher anbieten.
  • Bürger 126: Kampagnenbüro „Handelshaven“ – Hier, in einem leerstehenden Laden mit 50er-Jahre-Charme, wurde die Pop-up-Idee erdacht. „Der Laden soll Menschen ermutigen, einfach mal vorbeizuschauen“, so Lückehe. Das Büro ist jeden Freitag von 12 bis 16 Uhr besetzt.

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