Kümmern sich um das Verpackungsprojekt aus Algen „MakPak“ (von links): Dr. Ramona Bosse, Prof. Dr. Frederike Reimold (beide Hochschule Bremerhaven) und Dietmar Hoffmann (Nordsee).

Kümmern sich um das Verpackungsprojekt aus Algen „MakPak“ (von links): Dr. Ramona Bosse, Prof. Dr. Frederike Reimold (beide Hochschule Bremerhaven) und Dietmar Hoffmann (Nordsee).

Foto: Bohn

Bremerhaven
Wissenschaft

Hochschule Bremerhaven erforscht Fischverpackung aus Algen

Von Christoph Bohn
4. Mai 2019 // 18:30

Fischbrötchen und die Pommes könnten bald in einer Verpackung aus Algen verkauft werden – zumindest, wenn es sich um Essen aus einem Restaurant der „Nordsee“-Kette handelt. Dafür sorgen unter anderem Forscher von der Hochschule Bremerhaven.

Zweijähriges Forschungsprojekt

Im März 2018 startete das Forschungsprojekt MakPak, das auf eine Dauer von zwei Jahren ausgelegt ist. „Wir haben jetzt eine Lösung gefunden“, berichtete Prof. Dr. Frederike Reimold. „Wir bemühen uns gerade um die Schutzrechte“, sagte sie.

Algen aus Aquakultur

Aufgabe der Hochschule war es, die entsprechenden Algen zu identifizieren, die als Rohstofflieferant für die neue Verpackung in Frage kommen. Das Alfred-Wegener-Institut kümmert sich darum, ob die Algen auch in Aquakultur in großen Mengen gezüchtet werden können.

Wasser- und fettdichtes Material

Zu klären war in der Hochschule auch, wie die zerkleinerten Algen wieder zusammenführt und in Form gegossen werden können. „Dabei muss das Material wasser- und fettdicht sowie temperaturbeständig sein“, sagte Reimold. Am Ende soll die Verpackung auch abbaubar sein. „Kompostierbar oder ähnlich“, meinte Dietmar Hoffmann von der Firma Nordsee.
Was aus Algen noch gewonnen werden kann, lest Ihr am Sonntag, 6. Mai 2019, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.

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