Der Umschlag an der Stromkaje in Bremerhaven hat im ersten Halbjahr 2019 hohe Verluste erlitten.

Der Umschlag an der Stromkaje in Bremerhaven hat im ersten Halbjahr 2019 hohe Verluste erlitten.

Foto: Luftfoto: Scheer

Bremerhaven
Schiffe & Häfen

Hohe Verluste beim Containerumschlag in Bremerhaven

Von Klaus Mündelein
13. August 2019 // 09:00

Im ersten Halbjahr brach der Containerumschlag an der Stromkaje in Bremerhaven um 8,6 Prozent ein. Die Lücke, die der Abzug von vier Nordamerika-Diensten von Hapag-Lloyd ab Januar gerissen hat, ist weiterhin groß.

Jeder Monat schlechter als im Vorjahr

Die Verluste sind damit sogar noch etwas größer geworden. Nach dem ersten Quartal in diesem Jahr betrugen sie noch 7,8 Prozent. Nach weiteren drei Monaten ging es noch um fast einen Prozentpunkt weiter abwärts. Laut der Statistik des Hafenressorts verzeichnete der Containerumschlag in jedem Monat des vergangenen Halbjahres geringere Werte als im jeweiligen Vorjahreszeitraum.

500.000 Standardcontainer weniger

Hapag-Lloyd hat seine vier Dienste von Bremerhaven nach Hamburg abgezogen, um den Hamburger Terminal Altenwerder aufzufüllen, an dem die Reederei selbst beteiligt ist. Für Eurogate bedeutet das am Bremerhavener Terminal einen Verlust von 500.000 Standardcontainer (TEU) pro Jahr. 2,46 Millionen TEU gingen im ersten Halbjahr über die Stromkaje. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 2,72 Millionen TEU.
Wie es beim Autoumschlag in Bremerhaven aussieht, lest ihr am Dienstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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